Releasing - Blockaden lösen
Releasing bedeutet soviel wie 'Loslassen, Sich erleichtern, sich von Belastungen befreien'. Es ist eine Form der Schmerzverarbeitung, die auf unserem Blockadenmodell (siehe dort) gründet. Blockaden müssen sich auflösen (d. h. ins Leben treten) können, damit unsere Entwicklung sich fortsetzt, damit sich Bewußtsein bildet und wir Erkenntnis gewinnen.
Blockaden formieren sich auf jeder Ebene unserer Existenz - körperlich, seelisch, geistig. Damit können sie jeden dieser Bereiche stören. Solche Störungen können harmlos oder auch schwerwiegend sein. Es kann sich um einfache Befindensstörungen oder auch um ernsthafte Krankheiten handeln. Anders ausgedrückt: Jeder Krankheit liegen Blockierungen zugrunde, die uns belasten und unsere Entwicklung behindern. Eine ausführliche Darstellung über Blockaden, Blockierungen und blockierte Zustände findet man in der Blockadentheorie.
Releasing bedeutet, sich über solche und andere Blockierungen hinwegzuhelfen. Erkenne, was uns blockiert und was in uns blockiert ist. Das sind zwei unterschiedlich Seiten einer jeglichen Blockade, sei sie klein oder groß, unbedeutend oder schwerwiegend. Stellen wir uns die einfache Frage: Was hindert uns daran, das, was in uns blockiert ist, zuzulassen? Wie hindern wir uns selbst daran, das, was ins Leben treten will, zu verwirklichen?
Die Antwort auf diese Frage ist in jede Blockade 'eingebaut' - erst wenn sie sich auflöst, wissen wir, was aus ihr hervortreten möchte, welcher Teil oder welches Teilchen unserer Persönlichkeit sich auszubilden sucht.
Häufig ist das Blockierte wie ein Eingriff in unser bestehendes Ordnungsgefüge, ganz gleich, ob es wirklich so ist oder ob wir es nur erwarten oder befürchten - wir scheuen davor zurück und machen einen Bogen darum (Psychologen würden sagen, daß wir es 'verdrängen').
Häufig ist das Blockieren mit Schmerz und Angst verbunden. Schmerz der von innen kommt, nicht von außen. Je mehr wir den Schmerz fürchten, um so eher neigen wir zu Blockierungen. Daher lassen sich Blockaden in der Regel nicht einfach auflösen - oder es geschieht von selbst. Doch wenn wir aktiv daran arbeiten wollen, unsere Blockierungen zu entdecken und uns davon freizumachen, nennen wir es Releasing - Schmerzbefreiung.
Releasing findet in einem erweiterten Bewußtsein statt.
Releasing erfordert aber auch einen angemessenen Denkrahmen. Denn Blockaden bedeuten immer auch, daß wir irgendwo falsch denken. Daher ist Releasing ein Weg zum richtigen Denken - und zum richtigen Fühlen.
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Eng damit verbunden ist die nächste Methode
Re-establishing
Darunter verstehen wir das 'Neu einrichten von positiven Glaubenssätzen'. Betrachten wir ein Beispiel: Viele von uns glauben, daß es unmöglich ist, sich selbst zu helfen. Insbesondere bei Krankheiten müsse die Hilfe von außen kommen, von Spezialisten, die dafür ausgebildet sind.
Ein solcher Glaubenssatz hindert uns daran, den uns innewohnenden Fähigkeiten und Kräften ('Selbstheilungskräfte') zu vertrauen. Häufig genug blockieren wir bereits im Ansatz Tendenzen oder innere Strebungen, die zu einer Selbstheilung führen würden. Zumal dann, wenn damit körperliche Symptome, Unwohlsein, unbekannte Empfindungen und wirre Gedanken verbunden sind.
Re-establishing bedeutet hier, daß der falsche Glaubenssatz, der uns am Gesundwerden hindert, durch einen positiven ersetzt wird - zum Beispiel diesen: "Ich kann mir auch selbst helfen!". Das bedeutet nun nicht, daß wir jede Hilfe von außen ablehnen, denn das wäre eine neue Blockierung.
Ein weiteres Beispiel. Viele von uns glauben - wie immer sie es auch formulieren - daß sie nicht in der Lage sind, ein produktives Leben zu führen, wenn sie ihre dunklen Triebe nicht unter Kontrolle halten. Dadurch blockieren sie nicht nur unerwünschte Antriebe, sondern sie schwächen ihre Antriebskraft im Ganzen. Nach außen wirken sie häufig zögerlich oder rigide. Zu ihnen gehören die Prinzipienreiter ebenso wie die Unentschlossenen. Die Einen wollen alles in ein klares Ordnungsschema einzwängen, und damit tun sie sich und anderen Menschen ständig Zwang an. Die Anderen sind ständig von der Furcht getrieben, etwas falsch zu machen oder auf Ablehnung zu stoßen.
Re-establishing bedeutet, den falschen Glaubenssatz durch einen positiven zu ersetzen. Zum Beispiel: "Ich habe keinen dunklen Triebe in mir. Es ist nichts in mir, das ich fürchten müßte!".
Es gibt unzählige Beispiele in unserem Leben, die wir betrachten können. Doch das wäre ein endloses Unterfangen. Daher konzentrieren wir uns bei dieser Methode auf jene Glaubenssätze, die gegenwärtig eine dominierende Rolle spielen. Welche dies sind, muß sich im Einzelfall erweisen. Eine ausführliche Darstellung darüber, was solche falschen Glaubenssätze bewirken können, finden sich bei Jane Roberts "Die Natur der persönlichen Realität".
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Traumtanz oder freie Bewegung
Hier geht es darum, unsere eigene Bewegungform zu finden und unserer Eigenbewegung zu vertrauen. Es ist also keine Tanzschule und nichts, was nicht jeder erlernen könnte. Es geht nicht darum, festgelegte Figuren einzuüben. Ganz im Gegenteil, unser Körper möchte sich nach seinen eigenen, ihm innewohnenden Mustern bewegen. Häufig genug untersagen wir ihm dies. Schließlich wollen wir uns nicht lächerlich machen.
Was Eigenbewegung bedeutet, können wir an Kindern noch beobachten. Leider verlieren viele von uns diese angeborene Fähigkeit im Zuge des Erwachsenwerdens. Wir rasten gleichsam ein in gebräuchliche Bewegungsmuster: häufiges Sitzen, würdevolles Gehen, Sichgeradehalten, sparsam in der Gestik und Mimik. Viele Erwachsene verfügen nur noch über wenige eingeübte Bewegungsmuster. Selbst dort, wo wir Sport betreiben oder uns im Spiel oder Tanz betätigen, gibt es vorgeschriebene Bewegungsformen, die wir erlernen müssen.
Traumtanz bedeutet also, aus diesen starren Bewegungsmustern auszubrechen und sich in einer freien Bewegung auszudrücken. Damit kommen wir wieder näher an die Quelle, die uns leben macht - jene Quelle, die das ganze Universum in Bewegung versetzt und am Leben erhält. Eine alte Spruchweisheit lautet: "Das Leben ist ein kosmischer Tanz, der sich in immer neuen Formen gefällt."
Doch wie kommt man dahin zu spüren, wie unsere Eigenbewegung aussehen würde? Nun, das Schlüsselwort ist Spüren. Wenn wir dies nicht können, so müssen wir es (wieder) erlernen. Spüren lernen ist daher ein weiterer 'Programmpunkt'.
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Spüren lernen
Dazu gehören viele Übungen, die man früher unter dem Namen 'Sensitivity Training' zusammengefaßt hat. zurück
Betrachten wir als erstes Beispiel unsere Rückenschule
Unser Rücken ist ein geschundenes Ding. Das weiß jeder, der unter Rückenschmerzen zu leiden hat, und das sind viele von uns. Rückenschmerzen sind eine verbreitete 'Volkskrankheit'. "Du bist so gesund wie dein Rücken!", sagt man. Da ist etwas Wahres dran. Daher verdient unser Rücken - unsere Rückseite - unsere besondere Aufmerksamkeit.
Es ist erstaunlich, was wir uns alles auf den Rücken packen. Dazu gehören insbesondere die Dinge, die wir nicht sehen wollen. Wir schieben sie nicht nur zur Seite, sondern nach hinten. Dort sammelt sich im Laufe unseres Lebens ein gehöriger Packen an (siehe Blockadenmodell). Unsere rückwärtige Belastung wird schließlich so groß, daß sie uns spürbar Schmerz bereitet - der Rücken tut weh! (hier spreche ich natürlich von chronischen Rückenschmerzen und nicht von Schmerzen infolge einer ungewohnten Betätigung).
Viele wissen heute, daß Rückenschmerzen ein Alarmzeichen sind, wie jeder andere Schmerz auch. Man sollte ihnen also auf den Grund gehen und nicht versuchen, den Alarm auszuschalten. Doch wie macht man das? Wir haben einige einfache Übungen entwickelt, die das Spüren hinterrücks erfahrbar machen - die Wattebauchübungen. Es ist eine ganzheitliche Methode, die viel mit Spüren und wenig mit Gymnastik zu tun hat. Jeder kann sie anwenden, der noch in der Lage ist, sich auf den Rücken zu legen. Denn in der Rückenlage beginnen wir die Übung, um dann zur Bauchlage und so weiter fortzuschreiten.
Wer sie erlernt hat, der kann sie schließlich in jeder Lebenslage anwenden. zurück Intuitives Spüren
Nun sind wir schon im Spüren fortgeschritten und können noch einen Schritt weitergehen. Beginnen wir wieder mit einer einfachen Übung (ich sage das bewußt) - dem Rutengehen oder der Radiästhesie.
Die Radiästhesie ist eine uralte Methode, die schon von unseren Urvätern praktiziert wurde. In unserem wissenschaflichen Zeitalter ist sie leider in Verruf gekommen und erst in den letzten Jahrzehnten wieder allgemein bekannt geworden. Rutengänger gab es schon immer, und zu den bekanntesten zählten die Wassersucher. Brunnenbauer haben sich früher immer der Rute bedient, wenn sie nach 'Wasseradern' suchten. Hervorragende Rutengänger können nicht nur Wasseradern aufspüren, sondern sogar angeben, in welcher Tiefe man es finden kann. Früher gehörten der Rutengänger, die Haselrute und die Wasserader mehr oder weniger zusammen. Daher erklärt sich das verbreitete Mißverständnis, man könne mit der Rute nur Wasseradern aufspüren ('muten'). Das ging (und geht) so weit, daß man jeden Rutenausschlag als 'Wasserader' deutete. Leider hat sich dieses Mißverständnis bis in unsere Zeit gehalten, obwohl es inzwischen gute Bücher darüber gibt, was ein Rutengänger so alles spüren kann.
Wir suchen dagegen nicht Wasser, sondern wir wollen das Spüren erlernen. Daher bedienen wir uns dieser Methode und verwenden eine einfache Rute, die wir uns aus einem Draht selbst anfertigen. Wichtig ist, daß wir uns nicht darauf festlegen, was wir spüren, sondern uns im Gegenteil für alles öffnen, was wir spüren können.
Auf diese Weise können wir offen und vorurteilsfrei die Natur begehen und von einer anderen Seite kennenlernen. Wir schreiten langsam und suchend durchs Gelände und beobachten unsere Reaktion. "Oh, da ist etwas!" Gut, das genügt. Geh weiter, geh, und suche weiter.
Mit zunehmender Erfahrung ordnet sich in uns ein Bild, über das, was wir spüren. Wir nennen sie die Energiemuster der Erde. Ausstrahlungen oder Emanationen, die allen Gegenständungen zu eigen sind, ganz gleich, ob es sich um Kristalle oder Blumen, technische Geräte oder schließlich um Menschen handelt. Alles strahlt! Strahlt auf seine eigene Weise. Je geübter wir darin werden, das Strahlende unserer Welt zu erfassen, um so kräftiger entwickelt sich unsere eigene Ausstrahlung. Das ist nun einmal so. Punkt.
So führt Radiästhesie schließlich zur Verbesserung unserer Eigenstrahlung. Wer gehört hat, daß Radiästhesie belastend oder gar schädlich sei, der möge diesen Glaubenssatz ruhig ablegen. Sie ist für uns allenfalls am Anfang ungewohnt. zurück Orte der Kraft
Wenn wir des Spürens mächtig sind oder auch nur ein wenig darin geübt, können wir uns daran machen, Orte der Kraft oder Kraftorte oder Kraftzentren oder auch Koordinationspunkte (siehe bei Jane Roberts "Gespräche mit Seth") zu suchen. Wie findet man solche Kraftplätze. Nun, einmal gibt es darüber Bücher (z.B. Amazon) von geübten Rutengängern, die ganze Landstriche radiästhetisch 'kartographiert' haben - beispielsweise wurde der Schwarzwald und die Vogesen von ... aufgenommen.
Wir können aber auch selbst nach herausragenden (auffälligen) Punkten - beispielsweise nach Felsen oder steilen Erhebungen, aber auch nach Bodensenken, Bächen und Rinnen, oder Gesteinsbrüchen. Häufig sind schon Straßen und Wege solche Kraftlinien, weil sie wie elektrische Leitungen die Energie bündeln.
Ob uns solche Kraftplätze 'gut tun' oder eher schlecht bekommen, das hängt von uns selbst und von unserer Einstellung ab. Anfangs sollten wir eher vorsichtig sein und uns nicht übernehmen. Schließlich sensibilisiert sich der Rutengänger für solche Kraftplätze und Energieströmungen. Daher geht es häufig darum, an jedem Kraftort die richtige Einstellung zu finden. Oft erledigt sich dies im Hinspüren von selbst. Wir können aber auch nachhelfen, indem wir das Sicheinstellen lernen. zurück
Sich einstellen
Sich einstellen ist etwas, das jeder aus dem Alltag kennt. Was genau dabei passiert, das wissen wir nicht. Doch wir merken, wenn wir uns nicht richtig eingestellt haben und 'auf dem falschen Fuß' erwischt werden. Meist ändert sich unsere Einstellung blitzartig und der Situation angemessen, wenn wir uns nicht selbst daran hindern.
Doch Vorteile hat der, der über ein reichhaltiges Einstellungsmuster, eine ganze Palette von möglichen Einstellungen verfügt. Daher ist es hilfreich, das Sich einstellen dort zu üben, wo es spielerisch geschehen kann und wo es nicht so sehr darauf ankommt, daß wir keinen Fehler machen. Beispielsweise bei der Radiästhesie. Hier haben wir es geübt und uns unmerklich, doch beständig, im Einstellen verbessert. Im Hinspüren schulen wir unsere Einstellungsreflexe und verfeinern unsere Einstellungsmuster. Vergleichbar einem Skiläufer, der im Sommer seine Skigymnastik macht. Wenn es dann darauf ankommt, funktionieren wir besser. Die betreffenden Reflexe wirken wie geölt.
Dem Sich einstellen sind keine Grenzen gesetzt. Haben wir uns am Anfang nur auf das Gelände eingestellt, so können wir nun damit beginnen (oder wir haben es schon getan), uns auf Bäume, Blumen oder auch auf Tiere und Menschen einzustellen.
Zunächst beginnen wir damit, ihre Ausstrahlung einfach wahrzunehmen - beispielsweise nähern wir uns einem Baum und tasten nach seinem Strahlungsfeld. Je näher wir dem Stamm kommen, um so intensiver spüren wir die Kraftlinien, die den Stamm ringförmig umgeben. Wenn wir diese Technik beherrschen, können wir uns in einem gewissen Abstand ruhig hinstellen und fragen in uns, was uns diese Ausstrahlung wohl mitteilen möchte.
Nun sind wir nicht mehr damit zu frieden zu sagen "Hier ist etwas!", sondern wir beginnen damit, vorsichtig zu interpretieren. Das erfordert Geduld und persönliches Geschick, aber auch Selbstvertrauen. Denn niemand kann uns sagen, welches die Botschaft denn wirklich ist. Im Gegenteil, jeder wird seine eigene und persönliche Botschaft empfangen, und dies um so besser und genauer, je weniger er daran zweifelt.
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