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Du bist, wie du heißt
NOMEN EST OMEN Ihr Name ist Ihr persönliches Merk-Mal . Mit der Nominierung sind Sie Träger einer ganz bestimmten Idee von sich und Ihren Möglichkeiten. Spezielle Methoden der Namensdeutung ermöglichen es, dass Sie sich wieder mit der ursprünglichen Idee von sich verbinden und auf neue Art ent-decken.

Der Name jedes Menschen ist zutiefst mit seinem seelischen Wesen und seinem Schicksal verbunden. Er ist wie das Leben ein Geschenk seiner Eltern und Vorfahren und zeigt deutlich Aufgabe und Auftrag in dieser Welt. In die Tiefen des eigenen Namens einzutauchen ermöglicht einen eindrucksvollen Einblick in die individuelle und kollektive Berufung unserer Persönlichkeit.
Die Macht der Bilder hinter den Worten

Sprache macht mächtig oder schmächtig - uns selbst und andere!
Versager versagen es sich, über ihre Probleme zu sprechen. Mit Worten können wir uns orten und mit klaren Sätzen schaffen wir die Voraussetzung für kräftige Sprünge in unserer Entwicklung. Sprache schöpft Wirklichkeit! Menschen, die das Sagen haben, wissen um die Macht der Bilder hinter den Worten.

(Hermeneutik - die Lehre des Interpretierens)
Die Hintertür heisst darum die Hermeneutik, speziell die Hermeneutik der Bildenden Kunst zu lernen.

Allegorie heisst : etwas anderes Ausdrücken. Also dass man durch ein Bild auf etwas anderes Verweist, was mit dem Bild nicht Identisch ist, aber mit dem Bild in einem Verwanntschaftsverhältniss steht.
Anders als der Freie Ausdruck in der Kunst ist die Allegorie an Regeln gebunden - es muss erkennbar sein, was damit ausgedrückt werden will und die Symbolik ist beschränkt. z.b. wird die Gerechtigkeit, wenn sie allegorisch dargestellt wird immer als Iusticia mit verbundenen Augen und der Wagschale dargestellt (ein Bild das man auch aus dem Tarot kennt)

Heraldik ist eigentlich Wappenkunde - das berührt den Tarot nicht direkt - aber die Heraldik befasst sich auch mit den Bedeutungen von Farben und von Figuren (Gemeine Figuren).

In der Heraldik sind Ursprünglich nur 4 Farben und zwei Metalle zulässig, Rot, Grün, Blau und Schwarz und dazu die Metalle Silber (weiss) und Gold (Gelb) und jeder dieser Farbe hat natürlich eine besimmte Bedeutung, z.b. symbolisiert Rot, neben der Macht, auch Leidenschaft und Zorn, Blau ist die Farbe der Treue, Grün die der Liebe, bzw die Religion, Schwarz, steht für Individualität (aber auch für Gefahr, Trauer), Gold ist natürlich die Königliche Farbe, symbol der Ordnung und der Ewigkeit, Silber symbolisiert die Reinheit.

Der Terminus Symbol (Lateinisch symbolum, „das (Kenn-)Zeichen“, „Emblem“, „Sinnbild“, „Bild“, syn– „zusammen–“ und ballein „werfen“, also „das Zusammengefügte“) wird im Allgemeinen für Bedeutungsträger (Wörter, Gegenstände, Vorgänge etc.) verwendet, die eine Vorstellung meinen (von etwas, das nicht gegenwärtig sein muss). Welche Vorstellung dann mit dem Wort "Symbol" konkret assoziiert (verbunden) werden soll, wird in den verschiedenen Anwendungsgebieten im Einzelnen speziell definiert.

Ein Symbol ist also ein Bedeutungsträger, der je nach Kontext verschieden interpretiert wird, die aber auf etwas Hindeuten, was nicht innerhalb des Syboles liegt (z.b. meint das Kreuz in sehr vielen Fällen das Christentum, obwohl das Christentum selber ja nicht im Kreuz direkt ausgedrückt ist - und in einem anderen Kontext verweisst das Kreuz wieder auf etwas anderes, was wiederum nicht durch das Symbol des Kreuzes erklährt werden kann.)

Die Verbindung des Symboles zur Bedeutung ist auch nicht immer gleicher Art - machmal erschliest sich das Symbol durch die Gestallt (Ideogramm), dann wiederum durch die Mathematik (z.b.Pentagram), dann wiederum hat es Allegorischen Charakter (z.b. Schlange oder Adler), oder hat beinahe schon den Charakter von Schriftzeichen (Planetensymbole).
Symbole sind auch nicht Eindeutig und haben verschiedene Bedeutungsebenen... so steht das Symbol
http://www.cortesi.ch/images/Merkur.gif
zwar Primär für den Planeten Merkur - kann aber in einem Alchemistischen Kontext auch das Quecksilber stehen. Aber man könnte es z.b. auch als Zusammenfügung des Zeichens für Stier und des Zeichens für Mars lesen, oder man könnte es als umgekehrten Reichsapfel interpretieren (so steht z.b. in der Alchemie ja auch das umgekehrte Symbol des Merkurs für den Stein der Weisen).
Ein Symbol vollgt auch nicht zwingend einer erkennbaren Logik, so könnte z.b. für Merkur auch ein völig anderes Symbol stehen und es würde, in bezug auf Merkur keinen Unterschied machen. Die Bedeutung erschliest sich nur durch eine Konvention, ähnlich wie bei den Schriftzeichen (warum schreibt man H H und nicht G?). Aber anderst als bei Schriftzeichen ist die Konvention freier und nicht so eng beschränkt - die Deutung eines Symboles ist assiziativer. S ist immer S egal ob der Kontext Stefan oder Sand ist, aber bei Symbolen entscheidet der Kontext über die genaue Ausdeutung des Symboles - wobei der Kontext auch immer die Person mit einbezieht, die das Symbol deutet.

Und die Bedeitung der Symbole kann sich auch, je nach Kulturellem und Geschichtlichem Kontext wandeln - ein Beispiel dazu währe z.b. die Swastika, welche in Europa ursprünglich ein Sonnenrad und Schutzsymbol darstellte, durch die Geschichte aber zu einem Symbol der Unmenschlichkeit geworden ist. Das Wort selber (Swastika) kommt aus dem Sanskrit und heisst: Glücksbringer - als solchen wird die Swastika in Indien auch verwendet - hat dort aber keinen oder Kaum bezug zur Sonne, wie die Swastika in Europa hatte. In China wiederum ist das Hakenkreuz ein Schriftzeichen für Unendlichkeit (chin. wán)

Wikipeida meint dazu

Symbole, wie sie in Religion, Mythos oder Kunst vorkommen, lassen sich in ihrer Bedeutung oft nicht rein rational übersetzen oder interpretieren. Sie enthalten einen Bedeutungsüberschuss: während die Bedeutung beispielsweise eines Verkehrszeichens genau definiert ist, übersteigt die Bedeutung eines religiösen, geträumten oder mythologischen Symbols die rationale Ebene und hat über den kulturellen Kontext hinaus eine für den Verwender oft intime psychische Bedeutung, die ohne fundierte Methode kaum eindeutig erkennbar ist. Deutungs-Versuche mit Hilfe z. B. der Traumanalyse ermöglichen es, diese Symbole besser zu verstehen.

Auch in der Komplexität sind Symbole uneinheitlich.. sie gehen von schlichten Darstellungen bis hin zu Bilder, die fast schon wieder zu allegorischen Darstellungen übergehen, so das die Grenze zwischen Allegorie und Symbol oft fliessend sind (z.b. der Pelikan, der seine Jungen mit dem eigenen Blut füttert, oder der Gluten speinde rote Löwe), andere Symbole wiederum fassen in sich mehrere Teilsymbole und werden zu einer Matrix (wiki: Eine Matrix (von spätlat. matrix Gebärmutter, Gebärerin; Pl.: Matrizes und Matrizen) ist in verschiedenen Zusammenhängen etwas, das andere Dinge umgibt oder eine abstrakte Struktur, innerhalb derer etwas angeordnet ist.), z.b. der Kabbalistische Lebensbaum.