xxSerie45605-0201,45311-0201,45309-0201,45307-0202 Hier mit eingestellten Temperaturbereich nur Thermo ab 36C als Anzeige Rest normales Bild zur besseren Deutung und Sichtbarkeit, genaueres in den Einzelmenüs



 Die Messung von Temperaturunterschieden hilft Tierärzten dabei, frühzeitige Anzeichen entzündlicher Veränderungen in den Gelenken und Sehnen sowie im Gewebe eines Tieres festzustellen.



Der Körper eines Tieres erzeugt Wärme, damit es überleben kann. Diese Wärme nimmt innerhalb des Körpers je nach Durchblutung zu und ab. Verletztes Gewebe benötigt mehr Blut, damit mehr nützliche Zellen zu diesen Bereichen transportiert und beim Heilungsprozess produzierte Rückstände abtransportiert werden können. Der Körper kann eine Verletzung erkennen und die Durchblutung der fraglichen Stelle erhöhen, noch ehe das Tier Anzeichen von Schmerzen zeigt und beispielsweise lahmt.

Die Infrarotwärme, die vom Körper eines Tieres abgestrahlt wird, kann mit einer Thermografiekamera sichtbar gemacht und gemessen werden. Die Wärmemuster zeigen einem geschulten Arzt, ob die Durchblutung bei einem Tier normal oder gestört ist. Erhöhe oder verringerte Durchblutung sind beide Anzeichen für gesundheitliche Probleme.

Die thermophysiologische Bildgebung beruht auf der Stoffwechseltätigkeit. Thermophysiologische Bilder können sich verändern, was auf eine anatomische Störung hindeuten kann.

Thermografie bei Pferden

Die Thermografie macht die qualitative Bewertung von Temperaturen möglich. Die Infrarotkamera misst Temperaturen automatisch und zeigt ein Wärmebild mit verschiedenen Farben für unterschiedliche Temperaturen an. Eine heiße Stelle deutet auf eine Entzündung oder höhere Durchblutung hin. Heiße Stellen, auch Hotspots genannt, zeigen sich in der Regel in der Haut direkt über der Verletzung. Eine kalte Stelle deutet auf eine geringere Durchblutung hin, was normalerweise durch eine Schwellung, Thrombose oder Narbengewebe verursacht wird.

Eine Thermografiekamera kann aber auch Artefakte erfassen, so dass Erfahrung und Kenntnisse des Tieres bei der Diagnose eine große Rolle spielt. Falls Beine bandagiert oder Einreibemittel verwendet wurden, zeigt sich dies in Form von Bereichen mit erhöhter Temperatur. Da in der Regel von thermischer Symmetrie ausgegangen wird, muss ein anatomischer Bereich mit dem gleichen Bereich auf der anderen Seite des Körpers verglichen werden (beispielsweise äußerer Vorderlauf mit äußerem Vorderlauf).
Entzündung

Mit der Thermografie können Entzündungen an schmerzhaften Bereichen festgestellt werden. Im Falle von unspezifischen Schmerzen oder Symptomen kann man nachdforschen, ob ein Bereich mit höherer Durchblutung vorhanden ist (subklinische Entzündung). Bei den meisten Pferden zeigen sich Probleme vordergründig durch Lahmen. Mit der Thermografie kann nachgewiesen werden, dass Sehnen und Gelenke bereits zwei Wochen vor dem Auftreten einer klinischen Lahmheit entzündliche Veränderungen aufweisen.
Muskelverletzung

Ein sehr wertvolles Einsatzgebiet der Thermografie ist die Diagnose von Muskelverletzungen. Mit ihr kann der entzündete Bereich eines Muskels oder einer Muskelgruppe noch vor der klinischen Befundung erkannt werden. Die Atrophie erscheint als Bereich mit anhaltend geringerer Durchblutung im Vergleich zur anderen Seite.
Nervenverletzung

Nervenverletzungen aufgrund eines direkten Traumas oder infolge einer sonstigen Verletzung oder Erkrankung können sich auf die Durchblutung auswirken und mit der Thermografie sichtbar gemacht werden.
Präventivmedizin

Die Thermografie kann auch zur Untersuchung des Gefäßsystems und der Durchblutung von Gewebe vor und nach einem Training eingesetzt werden. Zu weiteren Einsatzgebieten zählen Untersuchungen vor dem Kauf, Sattelpassung, Trainingshilfe zur Vermeidung von Verletzungen, Untersuchungen vor Rennen, Hufbalance, Sehnenausheilung nach einer Verletzung usw. Wie oben dargelegt, ist die Thermografie als berühruhngsloses und zuverlässiges Diagnosehilfsmittel in den verschiedensten Einsatzgebieten von Vorteil.

TIERÄRZTLICHE ANWENDUNGEN
Zahlreiche Tierärzte haben entdeckt, dass die Infrarot-Thermografie eine zuverlässige und schnelle, nichtinvasive Methode zur Erkennung heißer Stellen ist, da diese Technik in Echtzeit eine visuelle Karte der Hauttemperaturgradienten liefert. Da Wärme eines der Hauptanzeichen für Entzündungen oder Verletzungen ist, kann die Infrarottechnik hier zu einem sehr frühen Zeitpunkt bei Erkennung und Diagnose eingesetzt werden. Gereizte Nerven und Muskeln lassen sich ebenfalls problemlos erkennen. Zu den typischen Anwendungen gehören die axiale und die Gelenkpathologie, Frakturen, Tendinopathien, das podotrochleare Syndrom usw.
Die Infrarottechnik ist bei der Diagnostik von Pferden weitverbreitet, zahlreiche Zoologen weltweit haben die Vorteile dieser Technik jedoch nicht nur bei der Diagnose, sondern auch zum besseren Verstehen des Verhaltens aller Arten von Tieren

* Extrem benutzerfreundlich
* Klein und leicht und somit extrem ergonomisch
* Neigbare Objektiveinheit
* Berührungsbildschirm
* Herausragende Infrarotbildqualität
* Integrierte Digitalkamera
* Visualisierungs-Software und -Tools
*Möglichkeit der Aufrüstung der Kamera, damit sie mit Ihren Anforderungen mitwachsen kann
KOMPAKTE UND LEISTUNGSSTARKE INFRAROTKAMERAS

professionelle Infrarotkameras zu äußerst erschwinglichen Preisen. Diese umfassend ausgestatteten Infrarotkameras bieten viele der Leistungsmerkmale, die auch bei hochklassigeren Infrarotkameras zu finden sind.

Die IR-Auflösung der Serie reicht von 240 x 180 Pixel bis 320 x 240 Pixel je nach Kameramodell. Je mehr Pixel, desto besser ist die Auflösung.

Empfindlichkeit der Kamera

Die thermische Empfindlichkeit der Serie reicht von 80 mK (45605-0201xx) bis 50 mK (45311-0201xx
, 45309-0201xx, 45307-0202xx) je nach Modell. Kameras mit einer besseren Empfindlichkeit (niedrigerer Wert) können selbst bei geringen Temperaturunterschieden feinste Bilddetails erfassen. Eine hohe Detektorempfindlichkeit ist insbesondere in der Diagnostik wichtig, da die Temperaturunterschiede hier in der Regel geringer sind.

Auswechselbare Infrarotobjektive

Die Serie besitzt standardmäßig ein 25°-Objektiv. Optional stehen 6°, 15°, 45° und 90°-Objektive zur Verfügung, sowie Makrolinsen mit 4-facher, 2-facher und einfacher Auflösung. Somit erschließen sich der Serie völlig neue Aufgabenfelder im Forschungs- und Entwicklungsbereich.

Flexible Schnittstellen

Zur Ausstattung der Serie gehören Standard-Video- und USB-Ausgang sowie eine entnehmbare SD-Karte.


MPEG-4 video (45307-0202xx)

Mit der M4425 können Sie nicht radiometrische Tageslicht- und Infrarot-Videodateien im MPEG-4-Format erzeugen.
thermal fusion

Thermal Fusion

Mit Thermal Fusion lassen sich Tageslicht- und Infrarotbilder zusammenführen und damit die Identifizierung und Auswertung von Infrarotbildern erheblich vereinfachen. Sie können festlegen, ob Bereiche oberhalb oder unterhalb eines vorgegebenen Temperaturgrenzwerts oder ein Temperaturintervall angezeigt werden sollen.
PiP

Bild-im-Bild

Überlagern Sie ein Digitalbild mit dem zugehörigen Infrarotbild. Skalierbar, verschiebbar und größenveränderlich. Mit dieser Funktion können empfindliche oder gefährliche Temperaturveränderungen aufgezeigt und hervorgehoben werden. Außerdem können Berichte – selbst von Anwendern, die nicht mit der Infrarottechnik vertraut sind – problemlos ausgewertet werden.

Hochwertige Tageslichtkamera

Alle Modelle der Serie sind mit einer integrierten 3,1-Megapixel-Digitalkamera ausgestattet. Dies ermöglicht schnellere und einfachere Beobachtungen und Inspektionen und ist für die Erzeugung von Thermal-Fusion- und Bild-im-Bild-Bildern erforderlich.

Bild-im-Bild-Funktion und vieles mehr

Mit der exklusiven Bild-im-Bild-Funktion lassen sich Details von Infrarot- und Digitalbildern miteinander kombinieren, sodass verborgene Probleme mühelos sichtbar gemacht werden können. Mit der Software QuickReport lassen sich Berichten über problematische Stellen zügig erstellen. QuickReport umfasst benutzerfreundliche Tools zur Bildorganisation und Berichtsvorlagen, sodass Sie sich besser auf Ihre Infrarotinspektion konzentrieren können.

Radiometrische JPEG-Bilder

Nutzt ein frei zugängliches, radiometrisches JPEG-Bildformat, das die Nachbearbeitung und Berichterstellung mit Microsoft Word®-basierter Software ermöglicht. Einzelbild- und regelmäßige Speicherung.

Akkulaufzeit 4 Stunden

Alle Modelle besitzen einen Akku mit langer Laufzeit, der in der Kamera selbst, mit einem Kfz-Ladegerät oder in einem Ladegerät mit zwei Ladefächern aufgeladen werden kann.
Focus

Autofokus und manueller Fokus, Digitalzoom

Möglichkeit des Doppelfokus, einschließlich Autofokus.

Ergonomie/Benutzerfreundlichkeit


LCD Screen

Berührungsbildschirm

Der 3,5-Zoll-LCD-Bildschirm mit Stift setzt neue Maßstäbe bei Interaktivität und Bedienkomfort. Skizzen und grafische Markierungen können direkt am Bildschirm hinzugefügt werden.

Objektparameter: Möglichkeit der Eingabe von Werten für medical Emissionsgrad, reflektierte scheinbare Temperatur, relative Feuchte, Abstand und atmosphärische Temperatur.

# Kompakt und leicht
# Bild-im-Bild (skalierbar)
# Laserpointer
# Copty to USB
# Digitalkamera (3,1 Megapixel) mit integrierte Beleuchtungslampen
# Bildergalerie mit Miniaturansichten
# Berührungsbildschirm

* IR-Auflösung 320 x 240 Pixel
* Mess-bereich von -20 °C bis +1.200 °C
* Copy to USB
* Bild-im-Bild Funktion
* Digitalkamera — Die Auflösung von 3,1 Megapixel mit integrierten Beleuchtungslampen
* Berührungsbildschirm und Bildergalerie
* Radiometrische IR Video streaming
* MPEG-4-Videomodus
* Delta T

Allround-Software

Unabhängig davon, ob es sich um vorbeugende Instandhaltung, Forschung und Entwicklung oder Machine Vision handelt, ist stets ein speziell entwickeltes Softwarepaket verfügbar und hat es sich zum Ziel gesetzt, allen Anwendern unserer Infrarotkamerasysteme durch Bereitstellung hochprofessioneller Kamera/Software-Kombinationen ein effizienteres und produktiveres Arbeiten zu ermöglichen.
Gestattet dem Anwender die Organisation, Analyse und Darstellung von Infrarotbilddaten in einem Bericht. Gehört zum Lieferumfang



 



 



Towards bovine thermography

Once considered as exotic, infrared thermography is gradually becoming an established and recognized tool in veterinary medicine. Equine (horse) thermography and inspection of zoo animals to detect inflammation or follow up gestation are well-known applications. These animals are indeed valuable assets that are difficult to handle, that need utmost care, and should avoid stress. But infrared thermography can also be used to preserve other valuable animal assets of another kind: livestock breeding.

Fleckvieh is the second largest cattle breed in the world. The sturdy breed, well suited for an abundant milk and beef production, originates from the Bavarian pre-alpine region. At present, there are 41 million Fleckvieh animals worldwide. Trading and exporting semen of the best, awarded and highly-priced Fleckvieh bulls is an established business. Against this background, efficient medical inspection of the animals is an important issue.
A study proving the economic plausibility of thermographic inspections of cattle has been presented by Christoph Gschoederer at the Fachhochschule Weihenstephan, a subsidiary of the Munich University of Applied Sciences and a renowned school for agricultural, food, and, last but not least, brewing science. The survey, which showed convincing results, was conducted at the artificial insemination center and breed station at Grub, in the Munich area. This a modern facility supported by Fleckvieh breeders from the southern Bavarian region and by the raising export figures of its Fleckvieh genetics to large agricultural markets in Eastern Europe, the Americas, and southern Africa.





Bull A
The IR image shows the hind-limbs of a bull. The left leg has a clearly higher surface temperature in the area between the interdigital cleft and between the pastern and the fetlock joint. It clearly displays an inflammatory process. The clinical survey diagnosed a convalescent but still not entirely healed sole ulcer (white line abscess). The right hoof shows a small white lesion and appears to be healthy.



 



 



 



Bull BBull B is an excellent example of detection and recovery and its follow up of an infection disease. The detection of the pointed elevated temperature spots between the hooves (in the interdigital cleft of the left limb, enabled to diagnose a nascent digital dermatitis, a major livestock disease which is painful for the animal and negatively impacts economic livestock performance. The disease could be treated immediately.

 



 



 



A thermographic check one month later shows that the higher temperatures have practically vanished and that diagnose and remedy proved
to be correct and successful. The right limb is getting affected by digital dermatitis.


 



 



 



On site, it quickly became evident that an infrared camera is able to conduct a wide range of useful examinations of livestock : • time-saving and safe body temperature measurement• early detection of inflammations at the animal’s extremities • easy inspection of testicles function• easy inspection of the udder health• heat control• mobile inspection of the young bulls prior to their purchase at the cattle market • monitoring of waiting bulls in quarantineThe principle of veterinary thermography is clear: infection or injuries activate the animal bodies’ natural resistance mechanism.This is marked by a movement of energy throughout the tissue, which is manifested through higher blood flow and reflected in the surface temperature. In addition, edemas can be traced as pathologically cool zones on the body surface. Not only damage to tissue, but also overload on certain joints have an impact on the blood flow, resulting in higher surface temperature. THERMOGRAPHY FOR PREVENTIVE HOOF CARE Healthy hooves are an important issue for livestock breeding: just like strong-limbed cows are a prerequisite to a good milk
production, good hooves are vital to enable the stock bulls to complete their major task successfully. In addition, calculations show that bull lameness in a milk cow stable can add up to 300 Euros per case. Preventive action is required to avoid economic losses caused by lameness.
Thermography itself does not give an exact diagnose. But its strength lies in its flawless capacity to select animals, in this case bulls or cows with anomalies for further clinical veterinary examination. And here, thermography managed to reach a hit ratio of nearly 100%; clinical checks of the bulls’ hooves images gathered by Gschoederer confirmed all anomalies detected with the infrared camera.
VETERINARY INFLAMMATION DIAGNOSTICS WITH INFRAREDThe benefits of thermography for inflammation
diagnose in veterinary medicine are convincing: infrared cameras allow to measure surfaces contactless, stress-free and safely, to scan and directly compare extremities in one image, to detect syndromes
and to compare their subsequent phases. “We see a great potential for this technology”,
says Dr. Thomas Grupp, general manager of Bavarian Fleckvieh Genetics, “not only at our insemination center, but also for use in dairy herds, where infrared thermography can be a powerful preventive
method against digital dermatitis and other livestock diseases which badly affect production.” Acknowledgements to Sebastian Hinterseer for establishing
contacts and providing support