Der Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Akupunktur, Peter Jennrich, über Anwendung und Erfahrungen mit Ferninfrarot-Wärmestrahlen mit 8-10 µm unter Anwendung des FIR-Hot Haus.
(Auszüge)
Die Wirkung von Ferninfrarot-Strahlen auf den menschlichen Organismus
... Das lebensspendende Sonnenlicht wird in der Medizin schon lange Zeit als Heilmittel eingesetzt. Als Heliothepaie oder „Sonnenbad“, bezeichnet man die Sonnenlichtbestrahlung zu Heilzwecken. Sie entfaltet durch die Infrarotstrahlen eine Wärmewirkung und eine chemisch-biologische Wirkung. Die Heliotherapie wurde insbesondere bei tuberkulösen Hauterkrankungen und Knochentuberkulose eingesetzt. Als Allgemeinwirkung sollte sich bei maßvoller Anwendung ein gesteigerter Appetit, eine bessere Durchblutung, vermehrte Blutneubildung und eine Erhöhung der Widerstandskraft einstellen. Aufgrund der zunehmenden Zerstörung der schützenden Ozonschicht der Erdatmosphäre durch Menschenhand und der damit verbundenen Gefährdung der Hautgesundheit, sind ungeschützte Sonnenbäder leider nicht mehr zu empfehlen.
Interessant ist die Tatsache, dass neben der Sonne auch der Mensch Wärmeenergie über Infrarotstrahlen aussendet. Das Spektrum der körpereigenen Infrarotstrahlung liegt bei 8-10 Mirkometer und damit jenseits des für das menschliche Auge sichtbaren Lichtspektrums. Diese Strahlung, die sowohl von der Sonne, als auch vom Menschen ausgesendet wird, bezeichnet man als Ferninfrarotstrahlen (FIR).



Therapie mit Ferninfrarot-Strahlung und klinische Erfahrung

Wohl kaum ein anderes Diagnostikverfahren ist für die Beurteilung des aktuellen körpereigenen Milieus so gut geeignet wie die Dunkelfeldmikroskopie des Blutes. Die Verklumpung der Erythrozyten, sowie eine erhöhte Blut-Viskosität („Verdickung“) in Form von überschiessender Eiweißbildung und Thrombozytenagglutination, die Aktivität der immunkompetenten weißen Blutkörperchen (Granulozyten, Lymphozyten) und Verschlackungen des Blutes durch Lymphschlacken, Säure- und Cholesterinkristalle – all dies sind Kriterien nach denen der Zustand des Blutes im Dunkelfeld untersucht wird.

Um die Auswirkung der FIR Strahlen auf den menschlichen Körper zu verdeutlichen wurde eine Dunkelfelduntersuchung eines Tropfens „Lebendblut“ vor und nach einer 30-minütigen Behandlung mit einem FIR- Therapiegerät („FIR-Hot-Haus“) durchgeführt. Dazu wurde jeweils ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere des rechten Mittelfingers entnommen und mit einem Spezialmikroskop untersucht. Im Anschluss wurde eine 30 minütige FIR Bestrahlung des Bauchraumes und der Arme durchgeführt, und eine erneute Dunkelfelduntersuchung durchgeführt.

Dabei zeigten sich erstaunliche Verbesserungen des Blutes die auch dem ungeübten Beobachter Probanden sofort auffallen:



Abb. 1.+2.: Übersicht- und Detailaufnahme VOR Bestrahlung mit Ferninfrarot-Wärmestrahlen mit einer Wellenlänge von 8-10 µm:

 



Blut VOR der Behandlung 



Abb. 3.+4.: Übersicht- und Detailaufnahme NACH 30 Min. FIR Behandlung

 



Blut NACH der Behandlung 



Vor Behandlungsbeginn fand sich eine deutliche Verklumpung (Geldrollenbildung) der Erythrozyten, mit einem weißlich schimmernden Randsaum als Hinweis auf eine deutliche Säurebelastung.
Nach 30 Minuten Behandlung mit Ferninfrarotstrahlen zeigt sich eine deutlich sichtbare Entklumpung der roten Blutkörperchen.
Dies ist ein Zeichen für eine Verbesserung der Mikrozirkulation im Endstromgebiet und damit Grundvoraussetzung für eine Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen sowie für einen Abtransport von Kohlendioxid und anderen Zellgiften.
Die Übersichtaufnahmen zeigen, dass die Veränderung im ganzen Blutstropfen sichtbar waren und nicht nur in einzelnen ausgewählten Bezirken.


Konsequenzen einer verbesserten Mikrozirkulation:
Jede der 65 Billionen Zellen unseres Organismus muss ununterbrochen mit Sauerstoff versorgt werden. Diese Versorgung erfolgt über die roten Blutkörperchen, die den Sauerstoff von der Lunge zu den Zellen transportieren. Für die Übertragung des Sauerstoffes in der Lunge an die roten Blutkörperchen steht eine Oberfläche von ca. zwei Fußballfeldern zur Verfügung. Die mit Sauerstoff beladenen roten Blutkörperchen fließen durch die Arterien in immer feiner werdende Blutgefäße bis hin zu den feinsten Kapillargefäßen. Diese sind so fein, dass 400 Kapillaren parallel gelegt in ein menschliches Haar passen würden. Die Kapillaren haben im normalen und gesunden Zustand einen Innendurchmesser, der dem Außendurchmesser der roten Blutkörperchen entspricht. Die Flexibilität und Verformbarkeit der roten Blutkörperchen ermöglicht im Idealzustand einen ungehinderten Durchfluss durch die vielen Tausend Kilometer des Kapillargefäßsystems und die Sauerstoffversorgung aller Organe.
Liegen hingegen Störeinflüsse in den Fließeigenschaften des Blutes vor und sind die Erythrozyten verklumpt, so kann die Mirkozirkulation empfindlich gestört werden.
Die Sauerstoffversorgung und der Energiehaushalt der Zellen wird beeinträchtigt. Dies führt auf Dauer zu einer nachlassenden Zell- und Organleistung und bildet eine Grundlage für degenerative Beschwerden am Bewegungsapparat, im Nervensystem, im Hormonhaushalt, im Herzkreislaufsystem und im Immunsystem.
Im Gegensatz dazu ist eine optimale Blutzirkulation im Kapillargebiet eine Vorraussetzung dafür, dass sich gesunde Zellen ernähren, entgiften, reparieren und neu bilden können.
Berücksichtigt man die sich daraus ergebenden vielfältigen positiven Auswirkungen auf Gesunderhaltung und Gesundwerdung des menschlichen Körpers, so macht dies die vielfach beobachteten Erfahrungen einer verbesserten Mikrozirkulation auf den menschlichen Körper verständlich.


Als Wirkprinzipien der Ferninfrarot Strahlen können demnach folgende Effekte postuliert werden:
* Verbesserte Mikrozirkulation durch starke Rotations- und Schwingungseffekte auf molekularem Niveau.
* verbesserter Sauerstoff- und Nährstofftransport
* fördert Regeneration und Heilung
* Zunahme des Stoffaustausches zwischen Blut und Gewebe
* Erhöhte Aktivität der Leukozyten, mit Zunahme der Immunkompetenz und Phagozytose-Tätigkeit
* Anregung des Lymphsystems und Gewebsentgiftung
* Anregung des Hypothalamus, der über die Produktion von Neurotransmittern Schlaf, Stimmung, Schmerzempfindungen und Blutdruck steuert



Im täglichen Praxisalltag wurde der Eindruck gewonnen, dass die FIR Therapie durch einen positiven Einfluß auf die Durchblutungsförderung, die Immunstimulierung und das vegetative Nervensystem andere Therapiemaßnahmen auf sanfte und nachhaltige Art verstärkt.



Fallbeispiel: Interstitielle Cystitis
Eine 60 jährige Patienten, die seit über 12 Jahren an einer sehr unangenehmen, schmerzhaften und therapieresistenten interstitiellen Cystitis leidet , wird 3 Monate lang mit einer Kombination aus Schwermetallentgiftung (EDTA, DMPS) Reflexzonentherapie mit JUV 110 und Procain, orthomolekularer Therapie (Selen, Zink, Calcium, Magnesium), Darmsanierung und FIR Therapie (FIR-Hot-Haus) behandelt. Die Schwermetallentgiftung erfolgte zur Therapie erhöhter Blei-, Arsen-, Nickel- und Quecksilberwerte, die im Urin nachgewiesen wurden. Zunächst erfolgten 2 Behandlungen mit je 1,5 gr. Na-EDTA, dann 9 Behandlungen mit je 3gramm Na-EDTA. Im Anschluss an die EDTA Chelattherapie erfolgte eine 5-malige Anwendung von DMPS. Die ersten 8 Behandlungen erfolgten 2x/Woche, die restlichen 7 Behandlungen aufgrund des langen Anfahrweges nur noch 1x /Woche. In dem 3 monatigen Behandlungszeitraum erfolgten insgesamt 22 FIR Behandlungen über je 30 Minuten im Bereich des Unterleibes. Die Behandlungen erfolgten in der ersten 2 Wochen 3x pro Woche anschließend 2x pro Woche und die letzten 7 Wochen nur noch 1x wöchentlich. Die FIR Behandlung war immer kombiniert mit einer Reflexzonentherapie am Unterleib mit 4ml Procain 2% und je 3 Ampullen JUV 110 (Laboratorium PHÖNIX). Während der Therapiezeit trat ein schwerer hämorrhagischer Harnwegsinfekt auf, der antibiotisch behandelt wurde. Die Lokaltherapie der Vaginalschleimhaut erfolgte mit ozonisiertem Olivenöl. Die Patientin empfand bereits nach wenigen Behandlungen die Ferninfrarot-Wärme als sehr angenehm und tiefgehend. Die Schmerzen ließen sich dadurch jedoch anfangs noch kaum beeinflussen. Erst gegen Ende der 3 monatigen Behandlungszeit war die Patientin das erste Mal seit vielen Jahren wieder länger als 1 Woche schmerz- und beschwerdefrei. Sie wurde in diesem beschwerdefreien Zustand aus der Behandlung entlassen mit der Maßgabe sich bei erneuter Verschlechterung wieder vorzustellen.

Fallbeispiel: rezidivierende Prostatitis
Ein 45 jähriger Patient mit einem 2. Schub einer schweren Prostatitis, wird nach stationärer Therapie (Cystofix-Anlage, Antibiotika-Therapie) mit Restbeschwerden aus der behandelnden Universitätsklinik entlassen. Es besteht noch Druckgefühl und unangenehme ziehende Beschwerden im Bereich der Prostata, sowie häufiges nächtliches Wasserlassen. Dem Patienten wird zur Operation geraten, was dieser jedoch ablehnt. Statt dessen bevorzugt er Maßnahmen, die den Selbstheilungsprozess unterstützen. Ergänzend zu naturheilkundlichen immunstimulierenden Medikamenten (orthomolekulare Therapie, Uro-Vaxom) hat sich der Patient ein FIR Therapiegerät für die Selbstanwendung gekauft (FIR-Hot-Haus) und mit täglichen 1-stündigen Behandlungen begonnen. Bereits nach 3 Tagen konnte der Patient nachts wieder durchschlafen, weil die nächtlichen Toilettengänge nicht mehr nötig waren.

Fallbeispiel: Magen- Darm- Beschwerden, Pangastritis, akute allergische Reaktionen
Aufgrund anfallsartiger Magen-Darm-Beschwerden und allergischer Hautreaktionen mit akuter Atemnot wird eine 20 jährige Studentin im zuständigen Kreiskrankenhaus stationär behandelt. Die Ärzte diagnostizieren eine schwere Entzündung der Magenschleimhaut, die medikamentös behandelt wird. Es wird ein Notfallset für akute allergische Reaktionen verordnet, das die Patientin immer bei sich tragen soll. Über die Bedeutung der Einhaltung einer Ernährung, die bereits zuvor als unverträglich diagnostizierte Nahrungsmittel ( Voll-Ei, Weißmehl, Paprika, Sellerie, einige Gewürze,..) meidet, war die Patientin bereits informiert. Der Zusammenhang zwischen diesen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und den wiederholt auftretenden akuten allergischen Reaktionen war jedoch nicht eindeutig. Zur weiteren Diagnostik erfolgen Facharztkontakte (Allergologen, Uniklinik für Dermatologie,..) die jedoch keine weiteren therapeutischen Ansätze oder klinische Verbesserungen ergaben.
Die daraufhin durchgeführte naturheilkundliche Therapie stützte sich auf die Behandlung des sympathikoton überforderten Nervensystems, einer im Labor nachgewiesenen erhöhten Durchlässigkeit der Darmschleimhaut (Leaky Gut- Syndrom) und einer Bindegewebsazidose. Zur Anwendung kamen Procain-Mineral-Basen-Infusionen (5x), orthomolekulare und probiotische Präparate zur Darmschleimhautstabilisierung, Infusionen mit Cholincitrat (11x) , homöopathische Medikamente und die FIR Therapie des Oberbauches und Abdomens (11x).
Der Zustand stabilisierte sich langsam aber sicher. Erneute akute allergische Reaktionen traten nicht mehr auf. Weitere Krankenhausaufenthalte konnten vermieden und das Studium wieder fortgesetzt werden.



Medizinische Forschung

Erfreulich ist, dass auch die medizinische Grundlagenforschung sich mit dem Thema der Wirkung von Ferninfrarotstrahlen befasst.

So konnten Wissenschaftler in Versuchen an Gefäßzellkulturen, die entzündungshemmende Wirkung von FIR Strahlen nachweisen. Sie fanden heraus, dass FIR die durch den Tumor-Nekrose-Faktor Alpha (TNF-alpha) ausgelöste Bildung von Zelladhäsionsmolekülen und Entzündungsmediatoren hemmen. Zugleich aktivieren sie ein Enzym( Hemoxygenase –1) welches neben entzündungshemmenden auch zellschützende und regulierende Eigenschaften besitzt.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass die FIR-Therapie durch ihre Möglichkeiten der Entzündungshemmung eine wichtige Rolle für die Durchblutung und Durchgängigkeit von Dialyseshunts spielen kann. (1)

Ein Jahr später - im März 2009 - veröffentlichen einige Wissenschaftler der gleichen Forschungsgruppe neue Ergebnisse, die zeigen, dass Ferninfrarot-Strahlen neben den thermischen auch nicht thermische Effekte haben, die zur Durchblutungsverbesserung und Entzündungshemmung beitragen. Zu den nicht thermischen Effekten zählen die Anregung der Epithelneubildung in den Blutgefäßen, die der Narben- und Plaquebildung in den Gefäßen entgegen wirkt.

Gleichzeitig werden Faktoren, die eine überschießende Zellteilung anregen gehemmt und antioxidative Prozesse gefördert. (2)

Die allergische Rhinitis gehört weltweit zu den 6 häufigsten chronischen Krankheiten unter denen die betroffenen Patienten oftmals schwer zu leiden haben. Dies betonen Wissenschaftler, von der Abteilung für Biomedical Engineering der Chung-Yuan Universität aus Taiwan. Sie untersuchten die Auswirkung der FIR Therapie bei der Behandlung von Allergikern und fanden bereits nach einer 40-minütigen täglichen Applikation an 7 aufeinander folgenden Tagen eine signifikante Abnahme der allergietypischen Beschwerden. Sie stellten fest, dass sich während der FIR Therapie das Augen- und Nasenbrennen, die behinderte Nasenatmung, der Niesreiz und die wässrige Sekretion aus der Nase deutlich verbesserten . (3)

Auch auf Patienten mit chronischem Müdigkeitssyndrom (CFS) hat FIR Therapie positive Auswirkungen, wie der japanische Wissenschaftler A. Masuda berichtet. Zwei seiner CFS Patienten konnten innerhalb von 6 Monaten durch die FIR Behandlung soweit rehabilitiert werden, dass sie wieder arbeitsfähig waren. Weitere 11 Patienten zeigten zumindest deutliche Verbesserungen hinsichtlich Müdigkeit, Schmerzen, subfebrilen Temperaturen, Appetitverlust und subdepressiven Beschwerden. Insgesamt bieten die thermischen und athermischen Wirkungen von Ferninfrarot-Strahlen also auch für dieses schwer zu therapierende Krankheitsbild sehr erfreuliche Therapiemöglichkeiten. (4)

Eine weitere Untersuchung aus dem Zentrum für Psychosomatische Medizin der Kagoshima Universitätsklinik wurde an 28 Patienten mit leichten Depressionen durchgeführt, die an Appetitlosigkeit, Müdigkeit und weiteren körperlichen und psychischen Beschwerden litten. Nach 20 Behandlungen mit Ferninfrarot Strahlen innerhalb von 4 Wochen kam es zu deutlichen Verbesserungen im Hinblick auf die körperlichen Beschwerden, den Appetit und den Grad der körperlichen Entspannung. Auch das psychische Befinden verbesserte sich merklich, wenn auch etwas weniger deutlich als die körperlichen Symptome.(5)



Stimmen der Anwender

Dr. Paavo Airola, einer der berühmtesten Ernährungswissenschaftler der USA, sagt zum Thema Entgiftung und Ferninfrarot-Wärme-Therapie:

"Die FIR-Therapie stimuliert durch die intensive Erwärmung des Gewebes den gesamten Stoffwechsel positiv und reinigt dadurch den Körper von innen heraus. Sie hemmt zudem krankmachende Bakterien und Viren und fördert die Selbstheilungskräfte."(..) "Die Infrarotstrahlen erweitern die Blutgefäße und regen die Blutzirkulation an. Sie beschleunigen so den Austausch von Stoffwechselprodukten zwischen Blut und Zellen und den Abbau von Ablagerungen an den Gefäßen. Die Zellen werden dadurch besser versorgt und Stoffwechselreste schneller ausgeschieden. Auch der Lymphfluss wird angekurbelt, was alles zur Entschlackung und Entgiftung beiträgt." Dr. Airola hat wegen des verjüngenden und jungerhaltenden Effekt auf den Organismus, eine regelmäßige FIR Anwendung empfohlen.



Akne , Anämie, Asthma

hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, Bronchitis

Chronic Fatigue Syndrom, Cystitis,

Depression, Diabetes

Ekzeme

Facialis und Trigeminusschädigung, Frakturen der HWS

Gastritis, Gelenkschmerzen

Heuschnupfen, Hepatitis

Leberzirrhose

Muskelschmerzen, Nervenschmerzen

Reizdarm, rheumatoide Arthritis

stressbedingte Beschwerden

Tinnitus, traumatische Rückenmarksschädigung, Tumorschmerzen

Zwölffingerdarmgeschwür

Beschwerden, bei denen nach FIR Behandlung positive Auswirkungen beobachtet wurden



Nach naturheilkundlichen Verständnis liegt in der Verschlackung des Körpers die Ursache für die meisten Zivilisationskrankheiten begründet.



Schlacken sind:

* Nahrungsgifte : Übereiweißung, Überzuckerung, Übersäuerung,..

* Stoffwechselgifte: Harnsäure, Milchsäure, Kohlendioxid,..

* Umweltgifte: Quecksilber, Blei, Nickel, Cadmium , u.a. Schwermetalle,

Pestizide, Chemikalien, …



Ein mit Schadstoffen überlastetes Bindegewebe ist oftmals die Ursache für Schmerzen, Allergien, Verschleißerkrankungen, Durchblutungsstörungen und Krebserkrankungen. Dr. Reckeweg, der Begründer der Homotoxikologie, hat bereits darauf hingewiesen, dass der Körper sozusagen als Notlösung für die Verschlackung mit einer Entzündungsreaktion antwortet. Nach Auffassung von Dr. Reckeweg liegt in der naturheilkundlichen biologischen Medizin die Chance, diesen Hilferuf des Körpers ernst zu nehmen und über eine Unterstützung der Entgiftung und des Immunsystems, die Gesundung des Patienten aktiv zu unterstützen. Wird die Entzündung jedoch unterdrückt und findet keine Unterstützung der Entgiftung statt, dann kommt es meist zu weiteren oft chronischen Beschwerden, die auch erst Jahre später in Erscheinung treten können.
Wenn man diese elementaren Überlegungen ernst nimmt, dann sollten Maßnahmen, die die Entschlackung des Körpers erfolgreich unterstützen, die Grundlage jeder präventiven und kurativen Behandlung sein.
Es ist einleuchtend, dass durch eine erhöhte Gewebsdurchblutung und die verbesserte Durchblutung der wichtigen Entgiftungsorgane Niere und Leber eine erhöhte Ausscheidung von endogenen und exogenen Toxinen erfolgt.
Darauf weist auch die japanische Ärztin Toshiko Yamazaki hin. Sie leitet eine eigene Klinik in Japan in der sie auch die Ferninfrarot Therapie einsetzt. Sie betont , dass der menschliche Körper als Bioakkumulator wirkt, der dazu tendiert Umweltgifte und Stoffwechselschlacken anzureichern, die zur Krankheitsentstehung führen.
Frau Dr. Yamazaki führt die Wirkung von FIR Strahlen auf ihre stoffwechselaktivierende, durchblutungsfördernde und entgiftende Wirkung im menschlichen Körper zurück. Sie berichtet von erfolgreichen Behandlungen bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern, die von einer Toxinbelastung ausgelöst, mitausgelöst oder verstärkt wurden. Z
u den von Ihr mit FIR erfolgreich behandelten Beschwerden zählen: Asthma, Bronchitis, Tinnitus, rheumatoide Arthritis, Hepatitis, Leberzirrhose, Cystitis, Zwölffingerdarmgeschwür, Gastritis, Akne und Haut-Ekzeme.
Ärzte aus verschiedenen Ländern, die sich intensiv mit dem Einsatz von Ferninfrarot Strahlen in der Humanmedizin befasst haben, berichten über ein sehr weites Indikationsgebiet des FIR, das von stressbedingten Beschwerden (hoher Blutdruck, Reizdarm, Magengeschwür, ...) über Schmerzerkrankungen (Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen) bis hin zu internistischen (Diabetes, Anämie, Asthma, Rheuma,..) und neurologischen Krankheitsbildern (Facialis und Trigeminusschädigung; Frakturen der HWS, traumatische Rückenmarksschädigung,..) reicht.
Zusammenfassend können wir festhalten, dass es sich bei der medizinischen Nutzung des natürlichen Spektrums von Ferninfrarotstrahlen der Wellenlänge von 8-10 Mikrometer um ein sanftes aber nachhaltiges Verfahren handelt. Durch den Einsatz von FIR Strahlen wird ein Teil der positiven Wirkungen der Sonnenstrahlung auf den menschlichen Körper nachempfunden. Die daraus entstehenden Verbesserungen der Gewebs- und Organdurchblutung, eine erhöhte Entgiftungs- und Abwehrleistung des Lymph- und Immunsystems, sowie neuroregulative Veränderungen gelten als Grundlage für die klinisch beobachteten Therapieerfolge.



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Autor:

Peter Jennrich

Facharzt für Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren

Wissenschaftlicher Berater der Deutschen Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie

Medizinischer Berater des International Board of Clinical Metal Toxicology



Marienstrasse 1

97070 Würzburg

0931-3292207



www.tierversuchsfreie-medizin.de



Quellen und Literaturhinweise:

http://www.energeticmedizin.com/downloads/fir20jennrich20arzt.pdf

1.

Lin CC, Liu XM, Peyton K, et al.Far infrared therapy inhibits vascular endothelial inflammation via the induction of heme oxygenase-1.Arterioscler Thromb Vasc Biol (United States), Apr 2008, 28(4) p739-45
2.

Lin CC, Yang WC. Prognostic factors influencing the patency of hemodialysis vascular access: literature review and novel therapeutic modality by far infrared therapy. J Chin Med Assoc, Mar 2009, 72(3) p109-16
3.

Hu KH, Li WT
Clinical effects of far-infrared therapy in patients with allergic rhinitis.
Conf Proc IEEE Eng Med Biol Soc (United States), 2007, 2007 p1479-82
4.

Masuda A, Munemoto T, Tei C. [A new treatment: thermal therapy for chronic fatigue syndrome]Nippon Rinsho (Japan), Jun 2007, 65(6) p1093-8
5.

Masuda A, Nakazato M, Kihara T, et al.Repeated thermal therapy diminishes appetite loss and subjective complaints in mildly depressed patients. Psychosom Med (United States), Jul-Aug 2005, 67(4) p643-7
6.

Nicolai L. : Über die Infrarotstrahlung des Menschen. Pflügers Archiv, Band 263, S. 447-452 (1956)