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Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines Jeden von uns liegt - Hippokrates von Kos (460 - 377 v. Chr.)
Der Begriff Ökologie leitet sich ab aus den griechischen Worten oikos (Haus) und logos (Lehre). Dem entsprechend ist Ökologie die Wissenschaft vom Haus im Sinne vom "Haushalt der Natur". Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Auto, das für 100 km 5 Liter Motoröl verbraucht. Sie gehen zum Kfz-Mechaniker, damit dieser das Auto wieder in Ordnung bringt. Nach einiger Zeit bekommen Sie Ihr Auto zurück und der Fachmann sagt Ihnen, dass er im Kofferraum Ihres Autos 10 Ölkanister zu je 5 Liter verstaut hätte: "Damit können Sie 1000 km fahren, Sie dürfen nur nicht vergessen immer wieder Öl nachzufüllen. Und wenn das Öl zu Ende geht, kommen Sie einfach wieder". Irgendwie erinnert das doch an die eine oder andere Krankheitsbehandlung. Der Kranke bekommt ein oder mehrere Medikamente, die er dann täglich einmal, bzw. mehrmals einnehmen muß und wenn sie fertig sind, bekommt er eine oder mehrere neue Packungen.
Ein namhafter Gynäkologe schrieb vor kurzem in einem Gesundheitsmagazin, dass der Brustkrebs unbedingt ganzheitlich behandelt werden müßte. Bei weiterem Studium des Artikels stand zu lesen, dass diese ganzheitliche Therapie zunächst den chirurgischen Eingriff, anschließend die Bestrahlung und schließlich die Chemotherapie umfasst. Die Chemotherapie diene auch der Stärkung des Immunsystems. (Wahrscheinlich kommt daher der Ausdruck -> immunsuppressive Therapie).
Ein guter und erfahrener Mechaniker würde vermutlich einen Motorwechsel, oder zumindest ein Kolbenservice empfehlen, um den Ölverbrauch wieder zu normalisieren. In der Medizin ist die Vorgehensweise zugegebenermaßen ungleich komplizierter. Trotzdem, einen Bluthochdruck ausschließlich mit Medikamenten zu behandeln entspricht dem "Öl nachfüllen" (siehe oben). Wo bleibt die Psyche des Hochdruckpatienten? Ist der Ausdruck:"psychosomatisch" nur eine Worthülse, um hilfesuchende Patienten zu beruhigen? Dass die Psyche beim Bluthochdruck eine wichtige Rolle spielt, muß nicht betont werden. Ähnliches gilt für viele andere Erkrankungen und wohl auch für die Krebserkrankung. Auch hier sollte die Psyche in die Therapie mit eingeschlossen werden, wie es schon in vielen ganzheitlich geführten Krankenanstalten geschieht.
Die klassische Homöopathie bietet dem Therapeuten durch ihre ganzheitliche Sicht eine gute und menschenwürdige Medizin, die auch bei chronischen Erkrankungen erfolgreich angwendet wird. Voraussetzung ist jedoch das Vertrauen in die eigenen Selbstheilungskräfte, oder in die natürliche Heilkraft, die im Innern eines Jeden von uns liegt, wie Hippokrates sagt.
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GESUND OHNE MEDIKAMENTE
Würden Sie jemanden als "gesund" bezeichnen, der mehrmals täglich Tabletten einnimmt gegen erhöhten Blutdruck, Tabletten gegen hohen Cholesterinwert, Tropfen gegen Herzrhytmusstörungen, Tabletten gegen Gelenksschmerzen und schließlich Tabletten, um die Nebenwirkung der Schmerzmittel die den Magen betreffen, zu reduzieren.
Solche, oder eine ähnliche Medikationen kann man nicht nur bei älteren Menschen oft beobachten, die Betroffenen werden immer jünger.
Und nur allzu oft wird dann das Wort "Heilung" recht leichtfertig in den Mund genommen. Ist der Ausdruck "Heilung" überhaupt angebracht, wenn durch die Einnahme von Medikamenten Symptome gemildert werden. Sollte man dabei nicht eher von "Unterdrückung" bzw. "Abhängigkeit" sprechen?
In der Wirtschaft ist die "Kundenbindung" ein wichtiger Faktor. Der Kunde begibt sich dabei in ein Abhängigkeitsverhältnis. Für die Firma bedeutet das zusätzliche Einnahmen über eine längere Zeitspanne.
In der Medizin gibt es eine große Anzahl von Medikamenten, die nicht heilen, dafür aber Symptome mildern können. Solche Medikamente müssen oft über einen langen Zeitraum, oder gar bis zum Lebensende eingenommen werden. Durch raffinierte Werbung werden wir beeinflußt, unsere Probleme immer öfter mit dem entsprechenden Medikament zu lösen, wobei auch Schüler und Kinder zunehmend Zielgruppe sind. Ausserdem ist ein Medikament, das imstande wäre zu heilen, wirtschaftlich uninteressant, denn Heilung bedeutet "stabile Gesundheit ohne Einnahme von Medikamenten".
Gibt es unter diesen Gesichtspunkten überhaupt eine Heilung? Wenn jemand nach einer Grippe wieder gesundet, ist er von der Krankheit geheilt. Es ist sein Immunsystem, oder besser seine Selbstheilungskräfte, die die Gesundheit wieder hergestellt haben. Das Fieber, die Entzündung sind Zeichen eines funktionierenden Immunsystems, sie leiten die Heilung ein. Nie Fieber zu haben, bedeutet eine Funktionsstörung im Immunsystem. So ist es auch, mit wenigen Ausnahmen, ein schwerwiegender Fehler, diese Zeichen einer beginnenden Heilung zu unterdrücken.
Die Homöopathie, richtig angewendet, unterdrückt keine Heilreaktionen, sondern stärkt die Selbstheilungskräfte im Sinne einer Hilfe zur Selbsthilfe. "Heilen", im Sinne der Wiederherstellung einer stabilen Gesundheit, kann kein Medikament, auch kein Naturheilmittel, sondern nur unsere Selbstheilungskraft. Von vielen Medikamenten wird diese Selbstheilungskraft geschwächt - die Folge sind chronische Erkrankungen, die wieder durch Dauermedikationen von belastenden Medikamenten erträglich gemacht werden.
Das Ziel der Homöopathie ist nicht eine andauernde Einnahme von Medikamenten, sondern die Herstellung einer stabilen medikamentenfreien Gesundheit.
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