Page copy protected against web site content infringement by Copyscape

Hermann Grösser 14.7.2001
Therapeuten im Sog der Pseudophysiker
Physik der Bioresonanz - Irreführung oder Verdummung?
Zum Ergreifen der Wahrheit braucht es ein viel höheres Organ
als zur Verteidigung des Irrtums.
Goethe zum Thema „Wahrheit und Irrtum“
In der Tradition der Instrumentellen Biokommunikation nehmen die Therapien mit
„patienteneigenen Schwingungen“, die heute allgemein als Bioresonanz-Therapien bekannt sind,
einen Sonderplatz ein. Zum einen, weil ihre geistigen Wirkungskomponenten von einem Großteil
der Gerätehersteller und Exponenten verschwiegen werden und zum anderen, weil diese Geräte in
geradezu idealer Weise die „symbolische Physik“ verkörpern.
Seit nahezu einem Vierteljahrhundert gibt es nun diese spezielle Therapieform, für die inzwischen
zahlreiche Hersteller im In- und Ausland Geräte anbieten. Im Laufe der Zeit entstanden allerlei kuriose
Geschichten über ihre Funktionsweise sowie über die angeblich physikalischen Grundlagen der Therapie,
auf denen ihre Wirkung beruhen soll. Vor allem seit dem Tode ihres geistigen Vaters, Dr. Franz Morell im
Jahre 1990, versuchen selbst Exponenten der ersten Stunde die Geschichte umzuschreiben. In
Deutschland gibt es mehrere Gruppierungen, die alle für sich die Autorität in Sachen Bioresonanz
beanspruchen und im Allgemeinen auch eine bestimmte Gerätegattung mit teils eigenem Vokabular
vertreten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass das 25jährige Jubiläum zu unterschiedlichen Zeiten
zelebriert wird. Die einen haben es schon hinter sich, die anderen sind noch mit den Vorbereitungen
beschäftigt. Gründe genug also, um etwas Licht in diese mysteriöse Angelegenheit zu bringen und sich im
Detail mit dieser Thematik zu befassen.
Anhand von einigen Fakten soll im Folgenden zuerst einmal aufgezeigt werden, wie unsinnig es ist auf
physikalischen Erklärungsmodellen zu beharren und diese Theorien auch noch im Internet so quasi als
Zeichen wissenschaftlicher Gelehrsamkeit zu dokumentieren. Niemand kann heute mehr guten Gewissens
diese Modelle vertreten, und schon gar nicht diejenigen der ersten Stunde, die mangels besseren Wissens
vielleicht seinerzeit nicht anders konnten und tatsächlich daran glaubten. Danach soll auf die eigentliche
Funktionsweise der Geräte eingegangen werden und zwar so, wie sie sich gemäß den Erfahrungen des
Autors darstellt. Er hat sich mit dieser Therapieform weit mehr als ein Jahrzehnt auseinander gesetzt,
eigene Versuche durchgeführt und mit zahlreiche Anwendern im In- und Ausland darüber diskutiert und
sie bei ihrer Arbeit damit beobachtet hat. Betont sei ausdrücklich, dass der Autor hier nicht gegen den
Einsatz von Geräten plädiert (schließlich hat er selbst derartige Konzepte entwickelt), sich jedoch
entschieden gegen irreführende Erklärungsmodelle wendet, die letzten Endes nichts anderem als einer
Verdummung gleichkommt, der auch er ursprünglich anheim gefallen ist.
Seite 2
Begründet wurde die Therapie mit patienteneigenen Schwingungen von dem deutschen Arzt Dr. Franz
Morell und dem Elektroniktechniker Erich Rasche, die sie nach den beiden Anfangsbuchstaben ihrer
Namen als MORA-Therapie benannten. Die entsprechenden Therapiegeräte sind seit 1977 im Einsatz.
Der Begriff der Bioresonanz wurde für diese Therapieform erst später von Hans Brügemann eingeführt,
der zuvor ein Jahrzehnt lang exklusiv die Mora-Therapiegeräte vertrieb und sie weltweit bekannt machte.
Auch der früher häufig gebrauchte Terminus der „ultrafeinen Bioenergie“ ist eine Wortschöpfung von ihm.
Die Idee der Mora-Therapie ist jedoch eindeutig auf Morell zurückzuführen und nicht auf irgendwelche
andere Personen, die erst später mit dieser Therapieform in Berührung kamen. Auch nicht auf Ludger
Mersmann, der in diesem Zusammenhang von einem bestimmten Personenkreis immer wieder erwähnt
wird. Eine zweimalige schriftliche Anfrage seitens des Autors an Mersmann zur Klärung dieser
Angelegenheit blieb unbeantwortet. Doch nun zur Physik der Bioresonanz, wie sie sowohl in der
einschlägigen Literatur als auch auf den Internet-Domains der großen Gerätehersteller dargestellt wird.
Die Bioresonanz- und MORA-Therapiegeräte arbeiten mit sogenannten patienteneigenen Schwingungen.
Diese werden über Elektroden abgenommen und zur Therapie in einem Gerät um 180° elektronisch
invertiert und spiegelbildlich wieder an den Patienten zur Eliminierung pathologischer Schwingungen
zurückgeführt. Die patienteneigenen Schwingungen sollen zwar elektromagnetischer Natur sein, sind
jedoch auch heute (noch) nicht physikalisch erfassbar. Angeblich befinden sie sich unterhalb der
elektronischen Rauschgrenze der für die Beweisführung erforderlichen Messgeräte. Zwangsläufig erhebt
sich nun die Frage nach den physikalischen Grundlagen auf denen diese Geräte seinerzeit entstehen
konnten, bzw. auf welche wissenschaftlichen Parameter überhaupt für nicht messbare Größen
zurückgegriffen werden konnte? Laut Herstellerangaben sollen sich die vermeintlichen „patienteneigenen
Schwingungen“ in einem Frequenzbereich von Null bis ca. 200 KHz befinden. Wie man zu dieser
Erkenntnis kommen konnte, soll später gezeigt werden. Nicht bedacht hat man bei der Postulierung eines
derartigen Modells, bei dem auch die elektronische Verstärkung eine wichtige Rolle spielt, dass das, was
messtechnisch nicht erfassbar ist, auch nicht zur elektronischen Verstärkung herangezogen werden kann
und schon gar nicht von einfachen Verstärkern, die, um überhaupt operativ zu sein, auf physikalische
Ausgangswerte zwangsläufig zurückgreifen müssen.
Hieraus resultiert zugleich ein weiteres Problem, nämlich das der Invertierung und der damit verbundenen
spiegelbildlichen Löschung pathologischer Schwingungen, was das Hauptmerkmal aller Bioresonanz- und
Moratherapien darstellt. Logischerweise kann aber auch hier nur etwas invertiert werden, das
messtechnisch erfassbar ist. Ganz abgesehen davon, dass sich eine vollständige Invertierung (Löschung
alles Schwingungen) schon aufgrund der Phasenverschiebung im Körper gar nicht durchführen ließe.
Hinzu käme noch - falls die Annahme der Invertierung stimmen würde - dass bei einer verstärkten
Invertierung (größere Amplitude der pathologischen Schwingungen), diese sich doch wohl ebenfalls
pathologisch auswirken und ggf. die Krankheit sogar noch verstärken könnte. Bei neueren Geräten, wie
z.B. dem Mora-Super, lassen sich nun auch die pathologischen Schwingungen getrennt verstärken - welch
phantastische Möglichkeiten für Freunde des elektronischen Voodoo!
Eine weitere Problematik stellt die Trennung von harmonischen und disharmonischen bzw. pathologischen
und physiologischen Schwingungen dar, die mittels eines Separators erfolgen soll. Hier wird einem
materiellen Filter, der in der Mora-Therapie mit dem geheimnisvoll klingenden Wort „Molekularsaugkreis“
bezeichnet wird sogar Wesenscharakter zugeschrieben, denn wie sonst könnte dieses Wunder außerhalb
Lourdes erfolgen? Doch es gibt noch weitere Ungereimtheiten, die dem aufmerksamen Beobachter nicht
verborgen bleiben. So z.B. die Behauptung, chemische Substanzen elektronisch abspeichern und
elektronische Potenzen davon (ähnlich der Homöopathie) herstellen zu können. Wer sich mit der zugrunde
Seite 3
liegenden Technik jedoch näher befasst und die angegebenen Frequenzbereiche zur Herstellung der
elektronischen Potenzen bei Mora studiert, dürfte sich einer weiteren Problematik bewusst werden und
sich fragen müssen, warum ab der 1000 Hz Grenze die elektronische Potenzierung plötzlich einer anderen
Gesetzmäßigkeit folgen soll! Wie viele das wohl schon bemerkt haben? Als Testmethode bzw. zur
Diagnose des passenden Mittels bedient man sich im Allgemeinen der Elektroakupunkturmessung, die
einen direkten Kontakt mit dem Patienten erforderlich macht. Allerdings weiß niemand, wie denn die
patienteneigenen von den therapeuteneigenen Schwingungen beim Testen auseinander gehalten werden.
Alles Fragen, die sich vor allem Gerätebesitzer einmal selbst stellen und, falls sie den Mut dazu haben, sie
auch den Herstellerfirmen unterbreiten sollten und dies mit der Bitte um schriftliche Stellungnahme.
Lassen Sie sich doch einmal überraschen, was ihnen die Gelehrten der medizinisch-wissenschaftlichen
Abteilung der einzelnen Firmen heute dazu zu berichten haben.
Selbst physikalisch weniger Bewanderten dürften diese Modelle zu denken geben. Für Schulmediziner
und wissenschaftlich ausgerichtete Therapeuten sind diese abstrusen, physikalisch nicht
nachvollziehbaren Behauptungen jedoch Grund genug, um ein für allemal das Thema Bioresonanz ad
Acta zu legen und vielleicht sogar die gesamte Alternativ-Medizin zu vergessen. Mit Recht sogar, denn
derartige Pseudophysik ist ein Affront und eine echte Herausforderung für alle, die sich mit dieser
Thematik ernsthaft befassen wollen.
Trotzdem stellt sich natürlich die Frage, wie es überhaupt zu dieser Gerätekonstruktion kommen konnte,
die anscheinend sogar auf verschiedenen europäischen Erfindermessen diplomiert wurde. Nun, wer sich
mit Elektronik und Verstärkertechnik näher befasst, erkennt sofort, dass diese Art von Geräten und die
dafür verwendete Terminologie im Bereich der technischen Akustik zu Hause ist. Dieses Gebiet hatte zwar
ursprünglich nichts mit der Alternativ-Medizin zu tun, dafür jedoch umso mehr mit dem Konstrukteur des
ersten Mora-Gerätes, der vorher als Entwickler von Verstärkern in der Unterhaltungselektronik tätig war.
Hier liegt auch des Rätsels Lösung, wie man auf den Frequenzbereich der so genannten
„patienteneigenen Schwingungen“ kam. Er wurde willkürlich festgesetzt und die technische Konstruktion
der ursprünglichen Geräte spiegelt den damaligen Stand der Elektronik in diesem Bereich wider. Man
wusste es eben nicht besser! Es sei der Beurteilung eines jeden einzelnen überlassen, ob es sich dabei
tatsächlich um eine geniale Erfindung handelt oder ob Konstrukteur und Anwender gleichermaßen sich bis
heute etwas vormachen bzw. Opfer einer allzu materialistisch ausgerichteten Weltanschauung von
Anbeginn an geworden sind.
Doch Achtung - hier kommt die Überraschung! Diese Therapien funktionieren trotzdem, sie
funktionieren sogar hervorragend, wenn der Anwender daran glaubt und von ihrer Wirkung
überzeugt ist.
Die damit erzielten Erfolge übertreffen sogar manche chemische Keule der Schulmedizin. Ihre
Wirkungskomponenten sind jedoch weder die patienteneigenen Schwingungen noch gewisse enge oder
breite Durchlassbereiche oder gar automatische Frequenzdurchläufe, sondern schlicht und einfach der
Seite 4
Therapeut bzw. die Therapeutin selbst. Es handelt sich hier um eine Art „symbolische Physik“ und nicht
um eine konkrete, im physikalischen Sinne messbare Angelegenheit. Es ist der menschliche Geist, der in
Verbindung mit den Geräten diese Wunder vollbringt. Das Bewusstsein des Anwenders spielt die
entscheidende Rolle, die Geräte selbst besitzen gar keine therapierelevanten Wirkungskomponenten! Sie
schaffen jedoch das nötige Vertrauen in die Methode und dienen dem Anwender als Konzentrationshilfe
zur Ausrichtung des Bewusstseins (Aktivierung und Fokussierung der geistigen Kräfte). Es sind die in der
Außenwelt erforderlichen materiellen Repräsentanten (Symbole) eines geistigen Prinzips, dass durch den
Glauben sowie das Ritual der Anwendung in Aktion tritt. Mit anderen Worten: Utensilien für einen
Elektronischen Schamanismus. Wirksam werden nicht die an den Geräten vorgenommenen
(symbolischen) Einstellungen, sondern nur die im Bewusstsein des Therapeuten vorhandenen subjektiven
Vorstellungen über Funktion und Wirkungsweise der angewandten Methode. In der Regel gilt:
Je klarer und deutlicher die Methode im Bewusstsein des Anwenders verankert und je stärker der
Glaube und die Identität mit dem System ist, desto Erfolg versprechender die Therapie!
Bei diesen Methoden kommt das Phänomen der Rückbezüglichkeit besonders zum Tragen, d. h. die
Identität mit der angewandten Methode und das damit einhergehende Vertrauen ist Voraussetzung für den
Erfolg, während nur wiederholter Erfolg das notwendige Vertrauen und damit die Identität mit dem System
selbst schafft. Damit erklärt sich natürlich auch der vielfältige Wirkungsbereich derartiger Therapien sowie
die außergewöhnliche Erfolgsquote von überzeugten Anwendern, aber auch die Misserfolge all
derjenigen, die dieser Therapieform skeptisch oder gar ablehnend gegenüberstehen. Anfangs tritt zwar
eine gewisse Abhängigkeit ein, da der Therapeut glaubt, nur über das jeweilige Gerät und dessen
Funktionsweise seine Erfolge erzielen zu können, doch in einem späteren Stadium, dass durch virtuoses
Beherrschen des Instrumentes sowie dem Gewahrwerden des geistigen Wirkprinzips gekennzeichnet ist,
kann in letzter Konsequenz sogar auf das Gerät verzichtet werden. Die Beibehaltung des Gerätes ist
jedoch trotzdem empfehlenswert, zumal die Trefferquote (durch die Bündelung der geistigen Kräfte) damit
weit höher ist, abgesehen davon, dass es auch ein gewisses Faszinosum darstellt, das die Kompetenz der
Therapeuten nach Außen bestätigt.
Diese Phänomene der geistigen Ebene sind natürlich nicht nur an bestimmte Geräte oder Methoden wie
die der Bioresonanz gebunden, sondern treten grundsätzlich in der Medizin auf und demnach auch bei
allen biophysikalischen Geräten. Dazu gehören u.a. Frequenzgeneratoren, die mit bis drei Stellen hinter
dem Komma als besonders wirkungsvoll dargestellt werden oder andere, auf den ersten Blick mehr
wissenschaftlich wirkende Verfahren, wie z. B. Magnetfeld, Softlaser oder Farblicht. Wer sich für diese
Themen näher interessiert und sich im Detail über die Problematik der instrumentellen Biokommunikation
informieren möchte, sei auf die Beiträge: „Einstieg in den elektronischen Schamanismus“, der sich auf der
Homepage von AKODH (Arbeitskreis Onkologie Deutscher Heilpraktiker) unter befindet sowie auf den
Artikel „Im Nirvana der Biophysik“, der u.a. auch hier (hier Link auf
'http://www.radionikverlag.de/Groesser/nirvana.htm ') auf diesen Seiten zu finden ist.
Die Frage bleibt jedoch, warum das geistige Prinzip der Methode, das seit Jahrtausenden bekannt und
vom Schamanen bis hin zum Medizinmann auf allen Kontinenten praktiziert wird, von den meisten
Geräteherstellern und Exponenten dieser Therapien bei uns verschwiegen und geleugnet wird. Bis heute
Seite 5
hatte kaum jemand den Mut, sich offen zu den tatsächlichen Gegebenheiten zu bekennen und ein
revidiertes Modell vorzustellen, das auch die Rolle des Bewusstseins als aktives Element eindeutig mit
einbezieht. Für die meisten scheint der Papst Paul dem VI (1476-1559) zugeschriebene Ausspruch:
Mundus vult decipi, ergo decipiatur (Die Welt will betrogen sein, also betrügen wir sie fein) als
Rechtfertigung für ihre unrühmliche Handlungsweise zu dienen. Aber dies ist eben nur ein Aspekt, denn
dagegen steht: wer schweigt, gibt sein Einverständnis (Qui tacet, consentire videtur) und dies gilt für alle,
die um diese Dinge Bescheid wissen, auch Therapeuten und Herausgeber von Fachzeitschriften sind hier
gefordert.
Wie soll denn eine Methode überhaupt anerkannt werden, wenn bereits das postulierte Modell falsch ist
und gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht? Warum denn nicht bewusst und
unmissverständlich auf die geistigen Wirkungskomponenten hinweisen und die Schulmedizin mit den
tatsächlichen Gegebenheiten herausfordern? Doch dies dürfte schwierig sein, denn den meisten bleibt
nichts anderes übrig, als das (falsche) Bild aufrechtzuerhalten und in der einst begonnenen Rolle weiter zu
machen. Verständlicherweise, denn wer gibt schon zu, sich über Jahre oder gar Jahrzehnte getäuscht zu
haben oder viel schlimmer, bewusst Therapeuten noch immer an der Nase herumzuführen. Ganz
abgesehen davon, dass es sich bisher für einige damit auch recht gut leben läßt! Wer sich in diesem
Zusammenhang über Ursprung und Hintergründe der Therapie mit patienteneigenen Schwingungen im
Detail interessieren möchte, sei auf den Insider-Report des Autors verwiesen, der unter dem Titel „20
Jahre Bioresonanz“ (1977 - 1997)
auf der Homepage des Radionik-Verlags zu finden ist.
Besser sieht es zur Zeit noch bei den Radionikern aus, die sich zwar auch physikalischer Instrumente bei
ihrer Arbeit bedienen, jedoch um die geistigen Wirkfaktoren schon seit Jahrzehnten kein Geheimnis mehr
machen. Radioniker brauchen sich deshalb auch nicht hinter einem materialistischen Weltbild zu
verstecken, sie sind stolz diese ihnen von der Natur geschenkten Möglichkeiten der Heilung zu nutzen.
Die Radionik befindet sich erneut im Aufschwung, der Übergang von den herkömmlichen Instrumenten mit
zahlreichen Drehknöpfen zur computergestützen Radionik ist zwar noch nicht bei allen vollzogen, doch die
Zukunft dieser Methode scheint tatsächlich im rein virtuellen Bereich zu liegen. Mit zunehmender Zahl an
neuen Geräten und Instrumenten werden sich jedoch auch in diesem Bereich schwarze Schafe
einschleichen, die erneut versuchen werden mit unnötigem (materiellen) Schnickschnack ihre Modelle zu
versehen, um Neulingen etwas vorgaukeln zu können. Einige davon zeichnen sich bereits am Horizont ab,
sie zu entdecken bleibt jedem Einzelnen überlassen.
Auch liegt es an jedem selbst, sich mit all den angebotenen Geräten und dem dahinterliegenden
Wirkprinzip vertraut zu machen, um so die für ihn optimale Lösung zu finden. Wer sich dem elektronischen
Schamanismus verschreiben möchte, und dies sind nicht wenige, sollte sich jedoch auch gründlich mit den
vielseitigen Möglichkeiten der computergestützen Radionik befassen. Nicht nur wegen der
Fernbehandlung sondern auch wegen einer Reihe anderer Dinge, wie z.B. begleitende Hilfe nach
Familienaufstellungen etc., die der Bioresonanz auf Grund ihres pseudophysikalischen Dogmas und dem
Festhalten an einem längst überholten Materialismus noch immer verschlossen sind.
Doch nichts desto trotz, auch für die Radionik gilt: Lassen Sie sich kein X für ein U vormachen!
© 6.2001 Hermann Grösser