Wenn sich eine neue Therapiemethode in der Praxis durchsetzen soll, muß sie das bisherige Leistungsspektrum übertreffen, kostengünstig sein und zeitsparend. Außerdem sollte sie mit der Gesamtentwicklung in der Medizin Schritt halten, die zu immer mehr chronischen, therapieresistenten Patienten tendiert.

Diese Voraussetzungen hat die Biophysikalische Informations-Therapie nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Die Entwicklung dieser Methode war in den vergangenen 30 Jahren so rasant gewesen, daß viele dieser Datenflut nicht mehr gewachsen waren und dadurch Verständnisprobleme auftraten. Oftmals, auf Grund von Fehlinterpretationen oder falscher Anwendung kam es zu Negativresultaten, was der Methode geschadet hat, auch in der Öffentlichkeit.

Aus diesen Gründen ergab sich die Notwendigkeit, diese Abhandlung zu verfassen, die dem Anwender oder auch nur interessiertem Leser eine originalgetreue Übersicht über die chronologische Entwicklung der Methode selbst, aber auch deren Wirkmechanismen (die im Laufe der Zeit durch die neuen Erkenntnisse mehrfach korrigiert werden mußten) gibt, sowie die an der Entwicklung maßgeblich beteiligten Personen vorstellt, die auch als Zeitzeugen auftreten. Durch die rasante Entwicklung, die das neue Therapieverfahren genommen hat, kam es zu Begriffsverwirrungen bei nicht direkt involvierten Personen, daß z.B. häufig die Therapie mit der Diagnostik verwechselt wurde ("Bioresonanzdiagnostik").

Es ist deshalb notwendig, Ordnung in das System zu bringen, was am besten durch die Darstellung der genauen chronologischen Abläufe gelingt.

Der energetische Aspekt des Lebens wird in die zukünftige Medizin noch viel stärker eingehen, als bisher. Er wird die rein materielle Betrachtung vollständig ablösen. Dies ist eine Entwicklung, für die jetzt schon durch die BIT die Grundlagen gelegt wurden. Aus diesem Grunde sind die folgenden Ausführungen auch von historischem Wert.

Medizingeschichtlicher Hintergrund der BIT

Der Begriff "Biophysikalische Informations-Therapie" (im folgenden BIT) ist eine Neuschöpfung und geht von der Annahme aus, daß alle Lebensprozesse im Orga-nismus biophysikalischer Natur sind, die über einen ständigen Informationsfluß gesteuert werden. Dahinter steht die Vorstellung, daß die Masse nur einen (kleinen) Teilaspekt der Wirklichkeit (nach einer Naturkonstante tatsächlich nur den einmilliardsten Teil) darstellt. Zur vollständigen Beschreibung gehört deshalb zwingend der energetische Aspekt mit all seinen Wechselwirkungen, welcher nach Carlo Rubbia (Nobelpreis 1984) der Materie übergeordnet ist und deren Struktur bestimmt.

So wie das Licht als Welle oder als Korpuskel (Quant) aufgefaßt werden kann, läßt sich die Wirklichkeit sowohl materiell (Messen, Wägen usw.) als auch energetisch (als holografisches Wellen-Interferenz-Muster) verstehen.

Schon auf der atomaren Ebene gehört zu jedem geladenen Elementarteilchen ein (elektrisches) Feld. Bei chemischen Reaktionen reagieren primär diese Felder miteinander, nicht die Teilchen. Die Bildung oder Auflösung von materiellen Strukturen ist also ein rein biophysikalischer Vorgang und wird deshalb als Feldkopplung bezeichnet. Die dazu notwendigen Energieverschiebungen kommen durch die Aufnahme (oder Abgabe) von Photonen, also Energiequanten zustande. Diese sind es also, die chemische Prozesse triggern. Sie weisen auch die dazu notwendige hohe Geschwindigkeit auf (die Impulsrate beträgt 10 hoch 9 Hz).

Jede materielle Struktur, somit auch der menschliche Körper, kann als komplex zusammengesetztes Schwingungssystem aufgefaßt werden, welches durch die Interferenz mit den unzähligen, jedoch geordneten Einzelfrequenzen der Atome und Moleküle entstanden ist und absolut spezifisch für die Art und Zusammen-setzung der jeweiligen Struktur ist. Dabei ist es bemerkenswert, daß diese komplexen Felder selbst bei unbelebter Materie (z.B. Metallen) einen extrem hohen Ordnungsgrad aufweisen können. Das läßt sich an der zugehörigen Struktur durch elektronenmikroskopische Aufnahmen beweisen.



Der lebende Organismus variiert diese Ordnung bedarfsweise. Bei einer akuten Entzündung sprechen wir von einem deterministischem Chaos (weil es eine gezielte Heilreaktion ist), bei gesundem Gewebe von dynamischer Ordnung. Der Ordnungsgrad entscheidet gleichzeitig über die Fähigkeit zur Adaptation an Umweltreize. Entscheidend dafür ist die Fähigkeit zur raschen Stoffwechselregulation.

An dieser Stelle muß allerdings eine klare Festlegung getroffen werden. Primär ist das Feld vorhanden und nicht die Materie! Materie ist als Funktion des Feldes aufzufassen. Sie löst sich immer wieder auf (in Energie, gleich Photonen) und bildet sich auf Grund eines stabilen Feldes immer wieder in gleicher Weise neu. Die Felder bilden dabei ein- bzw. ausrollende Wirbelstrukturen. Masse entspricht dem Zustand eines maximal eingerollten (Kugel-)Wirbels. Das ist der Hintergrund der Unschärferelation nach Heisenberg, nach der entweder Ort, oder Zeit des Auftretens eines Elektrons bestimmt werden kann, nie beides gleichzeitig. In der Quantenphysik spricht man in diesem Zusammenhang von einer „Verschmierung“ des Feldes.

Die energetischen Wechselwirkungsquanten (W- und Z-Bosonen) sind der Materie übergeordnet (vergl. C.Rubbia). Das Schwingungsfeld ist für die jeweilige materielle Struktur charakteristisch, ganz individuell und damit unverwechselbar.

Der bekannteste Name, der in diesem Zusammenhang fällt, ist Nikolas Tesla, der bereits im 19. Jahrhundert unzählige Entwicklungen vorlegte und Experimente mit neuen Energieformen durchführte. Bis heute wurden nicht einmal alle seiner Forschungsergebnisse ausgewertet und manches wird von den Wissenschaftlern immer noch nicht verstanden.

In den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts kamen einige Forscher zu der Idee – möglicherweise angeregt durch Einsteins neue Erkenntnisse – den energetischen Aspekt des Menschen genauer zu untersuchen. Neben Namen wie Abrams, Rife und Wilhelm Reich, die hier genannt werden müssen, sind am bekanntesten die Arbeiten von Lakhovsky und dem Russen A. Gurwitsch, der etwa 1930 entdeckte, daß sich bestimmte Eigenschaften lebender Organismen elektro-magnetisch übertragen lassen. Er experimentierte damals mit Bakterienkulturen, deren virulente Eigenschaften sich durch Quarzglas hindurch übertragen ließen, durch Glas jedoch abgeschirmt wurden. Diese ersten erfolgreichen Experimente waren Ansporn zu intensiver Forschungstätigkeit und stellten auch die Grundlage für die weiterführenden Arbeiten von F.A. Popp über Biophotonen dar. Auch die Kirlian-Fotografie zeigt indirekt, daß Felder vom Organismus abgestrahlt werden, die zu Veränderungen bestimmter Funktionszustände führen, wenn sie selbst verändert werden. Dies kann durch Umwelteinflüsse geschehen oder aber Folge einer Therapie sein.

Der Durchbruch im Verständnis dieser Phänomene kam allerdings erst durch die Berechnungen des deutschen Physikers Burkhard Heim, zusammen mit dem Österreicher W. Dröscher (Erweiterte Allgemeine Quantenfeldtheorie), sowie den experimentellen Arbeiten des Schweizer Physikers Jules Muheim (†1997). Es war das Verdienst des Biophysikers Wolfgang Ludwig (†2004), diese vom Nichtfachmann kaum nachvollziehbaren Ergebnisse in verständlicher Form weiterzuvermitteln (u.a. in verschiedenen Veröffentlichungen und seinem Buch "SIT - System-Informations-Therapie", Spitta-Verlag 1994) und durch eigene Forschungen zu ergänzen (spektroskopische Messungen).

Daneben gibt es weltweit bedeutende Forschungsergebnisse, welche zu teilweise völlig neuen Vorstellungen von lebenden Organismen führten, u.a. von W. R. Adey, Del Giudice, C. W. Smith. Es konnte gezeigt werden, daß die Steuerungsvorgänge im Organismus auf Grund ihrer hohen Geschwindigkeit (ca. 1018 chemische Reaktionen/Sekunde im Organismus!) nur energetischer Natur sein können, daß unser Körperwasser in der Lage ist Informationen zu speichern, daß die DNA im angeregten Zustand sog. Exciplex-Zustände eingeht und an der Laserschwelle arbeitet, daß unser Nervensystem ein holografisches Muster aufweist, das durch interferierende Maserstrahlung entsteht (vergl. "Neuronales Funktionsmodell"), daß Veränderungen im Gewebe nur über die Umprogrammierung des zugehörigen steuernden Informationsfeldes möglich sind usw.

Die entscheidende Aussage stammt von Nobelpreisträger Erwin Schrödinger. Er sagte: „Lebende Systeme sind kohärente Systeme. Wer nichts von kohärenten Zuständen versteht, kann lebende Systeme nicht begreifen.“

Der Materiebegriff selbst mußte grundlegend revidiert werden. Materie unterteilt sich in 3 Aspekte: Masse – Energie – Information. Potentialfelder gewährleisten die Struktur. Die scheinbare Stabilität derselben ist nur solange gegeben, wie die bewirkenden Felder keinen Veränderungen unterworfen sind. Die Teilchen selbst sind sehr kurzlebig und ausgesprochen instabil. Nach Sheldrake ist Materie nur als eine Verdichtung an den Schnittstellen von Energiebündeln zu verstehen.

Der Träger des Alternativen Nobelpreises, Schüler und Freund von Heisenberg, H.P.Dürr stellt dazu fest: „Unterhalb des Atoms existiert die Materie nur als Welle, oder sie existiert überhaupt nicht.“

Bis es zur Aufklärung der quantenphysikalischen Grundlagen kam, hatte die scheinbare Stabilität der Materie die Wissenschaftler über mehrere Jahrhunderte hinweg verleitet anzunehmen, daß unser gesamtes Universum unumstößlichen mechanischen Gesetzen (nach I. Newton) unterliegt. Bedauerlicherweise wurden die linearen mechanischen Gesetze auch auf den Menschen übertragen, wodurch der Blick für funktionale, zeitabhängige Abläufe verloren ging. Erst mit Einstein kam dieses Dogma ins Wanken. Leider hält die Naturwissenschaft und die Medizin bis heute unverändert an den überholten Vorstellungen fest.

Unabhängig von dem wissenschaftlichen Zeitgeist hatten Ärzte und andere Heiler durch die ganze Weltgeschichte hindurch empirisch Erkenntnisse gesammelt, die sie in die Lage versetzten, mit elektromagnetischen Schwingungen zu behandeln. Dies zeigte sich in erster Linie bei der uralten Magnet- und Edelsteintherapie, womit durch Auflegen von Magneten und bestimmten Kristallen auf kranke Körperstellen Schmerzen verschwanden und Heilungen induziert wurden. Daneben wurden auch schon sehr früh Farben eingesetzt, entweder als farbige Tücher oder gefärbte Pulver, später auch als Farbbestrahlung bestimmter Körperabschnitte. Auch Töne bzw. Klänge erlangten Bedeutung in der Heilkunde und werden bereits in der Bibel erwähnt.

Biophysikalischer Hintergrund (Wolfgang Ludwig †)

Die Erkenntnis, daß Information eine mindestens ebenso große Bedeutung hat wie Masse und Energie, verdanken wir den amerikanischen Forschern C. E. Shannon und W. Wever, die u.a. auf Arbeiten des deutschen Nachrichtentechnikers K. Küpfmüller (1897-1977) aufbauten. Aus der Shannon'schen Informations-Theorie folgt insbesondere, daß es technisch möglich ist, ein sehr schwaches Signal, das von vielen größeren Störsignalen überdeckt ist, zu erkennen, was unser Organismus mit noch viel größerer Fertigkeit beherrscht, als die heutige Elektronik.

Der Informationsfluß im menschlichen Körper wird nicht nur durch das vegetative und Zentralnervensystem (sowie materiell durch Blut- und Lymphkreislauf) aufrechterhalten, vielmehr gibt es noch ein in der Schulmedizin wenig bekanntes Informationsnetz, das aller Wahrscheinlichkeit mit dem Meridiansystem identisch ist. Auf diesem Gebiet haben insbesondere A. F. Lawrence und W. R. Adey gearbeitet.

Aus Gewebsschnitten ist bekannt, daß sich beim Säuger einige Zentimeter lange Peptidketten paarweise mittels Wasserstoffbrücken zu sog. Kettenleitern zusam-menfügen. Solche Systeme werden in der Elektronik Lecherleitungen genannt, die der österreichische Physiker F. Lecher (1856-1926) im Jahre 1889 konstruierte. Sie haben die Eigenschaft, Signale, mit denen sie in Resonanz stehen, über relativ große Strecken sehr verlustarm zu transportieren. (Aus der Anfangszeit des UKW-Rundfunks waren sie als Flachbandkabel bekannt.

Da die Wasserstoffbrücken eine sehr lockere Bindung darstellen, zerfallen die Peptid-Kettenleiter ständig, werden aber immer wieder neu gebildet, d.h. es stellt sich ein dynamisches Nahordnungsgleichgewicht ein. Bei Sektionen sind diese Ketten jedoch nicht mehr nachweisbar, da sie nur in lebenden Organismen existieren. Dies ist auch der Grund dafür, daß Meridiane an Leichen nicht gefunden wurden.

Gelangt ein elektromagnetisches Signal in Resonanz an einen solchen Kettenleiter, wird es als Polarisationswelle (nach H. Fröhlich), bzw. solitäre Welle bzw. Soliton (nach A. S. Davidow) weitergeleitet (sog. Meißner-Effekt nach dem österreichischen Physiker A. Meißner, 1883-1958). Ist die Signalintensität größer als die Korrelationskraft der Wasserstoff-Brücken, so gerät die Kette mechanisch in solch große Schwingung, daß die Brücken aufbrechen und der Transport blockiert wird.

Nur in dem weiter unten genannten Adey-Fenster, d.h. wenn die (sehr schwache) Signalintensität in der gleichen Größenordnung wie die Korrelationskraft der Wasserstoff-Brücken bleibt, ist ein Signaltransport möglich. Aus dieser Tatsache folgt, daß die Meinung falsch ist, wenn starke Signale keinen Effekt zeigen, es schwache erst recht nicht können. Das gilt eben nicht für nicht-lineare, vernetzte Systeme.

Durch die genannten Kettenleiter werden Signale im Gewebe weitergeleitet und erreichen praktisch jeden Punkt im Organismus, auch die Hautoberfläche, an der sie mit Elektroden abgegriffen werden können. Hält man zwei Elektroden an verschiedene Stellen des Körpers, so erhält man ein Differenzsignal, das sich mit heutiger Elektronik leicht messen läßt, wie beim EKG, EMG oder EEG. Ebenso läßt sich ein Signal auf analogem Wege in das Gewebe des Körpers einleiten. Nimmt man nur eine Elektrode, so wirkt sie als parasitär mitschwingende Antenne, d.h. man erhält ein elektromagnetisches Signal im Nanowatt-Bereich, das mit heutiger Elektronik noch nicht meßbar ist. Daher bedeutet die weiter unten beschriebene zweipolige BIT-Methode einen großen Fortschritt (man kommt ohne Verstärkung aus).

In der Elektronik werden grundsätzlich nur Verstärker verwendet, die das Eingangs-signal invertiert an den Ausgang geben, d.h. das Ausgangssignal hat umgekehrte Phasenlage gegenüber dem Eingang, so daß eine positive Rückkopplung und damit eine Selbsterregung vermieden wird. Bei den BIT-Geräten wurde jedoch von Anfang an auch der gleichphasige Betrieb zwischen Ein- und Ausgang vorgesehen, wobei man eine Selbsterregung sogar als "zusätzlichen Modulations-Rhythmus" in Kauf nahm, mit dem Gedanken, damit die patienteneigenen Rhythmen zusätzlich anzuregen. Allerdings ist die Frequenz, die bei der Selbsterregung auftritt, nicht nur von den Parametern des Patienten abhängig, sondern auch von denen des Verstärkers.

Wird keine Verstärkung verwendet (da sie, wie oben erwähnt, nicht notwendig ist), so kann auch keine Selbsterregung auftreten. In der Praxis hat sich gezeigt, daß manche Patienten besser auf die Invertierung, andere besser auf die Nicht-Invertierung ansprechen. Dies hängt von den elektromagnetischen Eigenschaften des individuellen Gewebes ab, insbesondere von dessen pH-Wert. D.h. die frequenzabhängigen Phasenverschiebungen im Körpergewebe bestimmen die individuelle Wirksamkeit der Therapie.

Meist wird die Faustregel verwendet, daß Invertierung von im Körper vorhandenen Schadstoff-Signalen eine Entlastung des Organismus darstellt, da zumindest bei tiefen Frequenzen eine Abschwächung der Signal-Amplituden erreicht wird. Bei Nicht-Invertierung tritt eine leichte Provokation auf, d.h. (bei tiefen Frequenzen) erhöht sich die Signal-Amplitude durch gleichphasige Addition von körpereigenen Signalen mit den vom BIT-Gerät zurückgeführten (positive Interferenz). Mit wachsender Frequenz treten zunehmende Phasenverschiebungen im Gewebe auf, so daß die Frage einer Amplituden-Erhöhung oder -Verminderung frequenzabhängig wird.

Die exogene Informations-Therapie verwendet der ungestörten Natur abgelesene Signale. Bei der Farbtherapie ist es z.B. nützlich, das natürliche Sonnenlicht spektral zu zerlegen und die Farben einzeln abzuspeichern. Die Sonne strahlt nicht nur Licht im sichtbaren Fenster der Atmosphäre ab, sondern auch im UKW-Fenster (sog. Solarwellen; in diesem Bereich funktioniert heute der Satellitenfunk). Diese Anteile sollten deshalb mit erfaßt werden.

Bei den tieferfrequenten Umweltsignalen aus der Atmosphäre (Schumannfrequenzen) und aus dem Erdboden (Geomagnetfrequenzen) ist das Analoge sinnvoll. Beispielsweise enthält natürlicher Magnetit (Magneteisenstein) bis zu 64 Spuren-elemente, deren Eigenresonanz eine physiologische Bedeutung haben und die bei künstlichen Magneten fehlen. Hierher gehören auch die Edelstein- und Halbedelstein-Frequenzen in der Lithosphäre (Erdkruste), die von natürlichen Kristallen abgespeichert werden können.

Die Kombination von endogener und exogener BIT ist begreiflicherweise wirksamer als die endogene BIT allein. Dies liegt insbesondere auch daran, daß die natürlichen Umweltsignale, an die der Mensch seit seiner Entwicklung angepaßt ist, heute erheblich durch technische Signale("Elektrosmog") überlagert sind, weshalb es erforderlich ist, das ungünstige Nutz-/Störsignal-Verhältnis durch geringfügige Verstärkung der natürlichen Signale zu verbessern. Wie Arbeiten von R. Weaver zeigten, genügen dazu nur kurzzeitige Therapiesignale im Abstand von mehreren Tagen.

Die weiter unten erwähnten quantenphysikalischen Arbeiten von B. Heim, W. Dröscher und J. T. Muheim erweitern das Weltbild ganz entscheidend. Es folgt nämlich hieraus, daß der bisher hier vorgebrachte materielle Aspekt nur ein (winziger) Bruchteil der Wirklichkeit darstellt. Die BIT arbeitet nicht nur auf der elektromagnetischen Ebene, sondern hauptsächlich auf der biologischen. Schon W. Heisenberg (1901-1976) hatte in seinen Vorlesungen darauf hingewiesen, daß es der Quantenphysik widerspricht, wenn man glaubt, Lebensvorgänge allein mit Chemie oder Physik erklären zu können; daß es vielmehr eine 2. Seinsschicht gibt, die eigene logische Gesetze hat, wie später B. Heim ausführlicher darstellen konnte.



Die Kritiker der BIT arbeiten meist mit Argumenten aus dem klassischen Weltbild des 19. Jahrhunderts, in dem noch die Sätze "die Natur macht keine Sprünge" (natura non facit saltus) und der Satz vom ausgeschlossenen Dritten (tertium non datur) galten. Beide Sätze sind heute widerlegt.

Die Begründer der Therapierichtung

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Bereits im Jahre 1975 wurde von L. Meersmann das Prinzip der Spiegelschaltung von Schwingungen zu therapeutischen Zwecken vorgestellt und von ihm später auch ein Prototyp dazu entwickelt. Diese Idee wurde von dem deutschen Arzt Franz Morell aufgegriffen und 1977 erstmals als MORA-Gerät vorgestellt. Das war das erste Seriengerät, das er zusammen mit dem Elektroniker E. Rasche entwickelt hatte. Es enthielt nicht nur verschiedene Bandfilter, mit denen Frequenzanteile selektiert werden konnten, sondern auch einen Spezialfilter, mit dem gesunde von pathologischen Frequenzen getrennt werden sollten. Der Frequenzbereich reichte von 1 Hz bis in den oberen Kilohertz-Bereich. Verstärkung war bis 64-fach möglich. Über viele Jahre hinweg konnte damit mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand eine große Anzahl chronisch kranker Patienten erfolgreich behandelt werden. Der Kreis der Anwender stieg von Jahr zu Jahr und somit auch das Erfahrungsgut.

Seit 1977 konnten nun bedeutende Neuentwicklungen dieses Therapieverfahren zu einer Methode reifen lassen, die vielen anderen Behandlungsverfahren weit überlegen ist und Erfolge auch in scheinbar aussichtslosen Fällen aufweisen kann.

Zur Therapie mit patienteneigenen Schwingungen (endogene BIT) kamen weitere Verfahren hinzu, bei denen Heilimpulse von außen zugeführt wurden. Das erste Verfahren in dieser Richtung war die Behandlung mit Mikromagnetfeldimpulsen nach dem Biophysiker W. Ludwig. Dieses "Indumed-Gerät" arbeitete mit 2 Frequenzen, die stufenlos einstellbar waren und über Magnetstrahler auf den Patienten übertragen wurden. Dieses Magnetfeld zeichnete sich durch seine spezielle Modulation mit 64 Spurenelementen aus (Geomagnetwellen), was eine naturgetreue Nachbildung des Erdmagnetfeldes bedeutete. Auch die bekannten Schumannwellen (7,83 Hz) waren enthalten. Die Feldstärke war nicht wesentlich stärker als das Erdmagnetfeld (ca.1/2 Gauss). Dieses Gerät wurde später weiterentwickelt und erhielt den neuen Namen Medisend super II.

Ein weiterer Schritt wurde von F. Morell mit dem "MORA-Color-Gerät" gegangen, dem ersten elektronischen Farbtherapiegerät. Es kamen 6 Farben zum Einsatz, die in tiefere Frequenzbereiche heruntertransformiert und mit Elektroden übertragen wurden.

Eine konsequente Weiterführung des Prinzips, über die Informationsübertragung therapeutische Effekte zu erzielen, unter Einbeziehung der inzwischen gesammeten jahrelangen Erfahrung stellte das "Multicom-Gerät" dar, das 1987 nach den Ideen von Bodo Köhler zusammen mit W. Ludwig entwickelt wurde. Hierbei wurden die Erkenntnisse des englischen Physikers C. W. Smith berücksichtigt, nach denen der Organismus in der Lage ist, benötigte Frequenzen in Bruchteilen von Sekunden aufzunehmen, unerwünschte Schwingungen jedoch eine gewisse Zeit abblocken kann. Es wurden erstmals 12 Farben in Verbindung mit den zugehörigen Tönen eingesetzt. Außerdem waren 33 Edelsteinfrequenzen, sowie 12 Metallinformationen abgespeichert, mit denen ebenfalls therapiert werden konnte.

Dabei kam ein neues Speicherverfahren zum Einsatz, das von W. Ludwig entwickelt worden war. Mit den spezifischen Schwingungsfrequenzen der einzelnen Therapieanteile wurden Ferritkerne strukturiert (durch erzwungene Platzwechsel-reaktionen). Damit wurde die Grundlage auch für spätere Entwicklungen geschaffen.

Die Übertragung erfolgte über ein Mikromagnetfeld n. W. Ludwig, bzw. über einen modulierbaren Softlaser, der ebenfalls erstmals eingesetzt wurde.

Einen Schritt weiter ist Bodo Köhler dann bei der Entwicklung des "Audiocolor-Gerätes" gegangen. Hier können 2 Farben stufenlos polar gegeneinander abgemischt werden, wodurch verschiedene Ebenen im Organismus gezielt angesprochen werden, ohne unbeteiligte Bereiche zu irritieren.

Dieses selektive Vorgehen ist Teil der "System-Informations-Therapie (SIT)". Dieser Begriff wurde zwar 1993 erstmals von B. Köhler eingeführt, die Methodik wurde jedoch schon früher eingesetzt (vergl. hierzu "SIT- System-Informations-Therapie" Dr. W. Ludwig, Spitta-Verlag). Das Prinzip besteht in der konsequenten Anwendung des Polaritätsgesetzes, wobei möglichst nur abgeschlossene System-bereiche selektiv behandelt werden. Gesunde Areale werden dadurch nicht beeinflußt.

Nach diesem neuen Prinzip wurde von B. Köhler 1993 das "Stoffwechseltest und -Therapiegerät" VEGA-STT entwickelt, das auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Dreikomponenten-Theorie nach Jürgen Schole basierte. Damit konnte auf einfache Weise die aktuelle Stoffwechsellage gemessen und anschließend sofort korrigiert werden, und zwar organbezogen oder allgemein.

Die technischen Grundlagen basieren wiederum auf der Informationsspeicherung (in diesem Falle der steuernden Stoffwechselhormone) auf Ferritkerne, nach dem von W. Ludwig entwickelten Verfahren.

Aber auch im Bereich der endogenen BIT gab es Fortschritte. Die Trennung der pathologischen Frequenzen von den gesunden wurde im "BICOM-Gerät"1987 durch eine Neuentwicklung auf andere Weise realisiert. Über einen durchlaufenden Bandpaß (n. R. Marscholeck) konnte der Frequenzbereich stärker eingegrenzt werden. Der sog. HD-Filter nach L. Meersmann wurde aber noch beibehalten.

Dies wurde später auch im "MORA-Super" in ähnlicher Weise verwirklicht. Der Trend zur Computerisierung machte bei den Geräten ebenfalls nicht halt. In extremer Form wurde dies beim neuen MORA-Gerät umgesetzt. Das ist allerdings nicht ganz unproblematisch, weil sich die elektronischen Störeinflüsse des Computers nicht komplett vermeiden lassen.

Dann folgte 1991 das "Vegaselect-Gerät", das wiederum mit einigen Neuerungen aufwartete. Auf Grund eines bipolaren Ein- und Ausganges kommt es ohne Verstärker aus, was dem Frequenzgang zugute kommt. Außerdem verfügt das Gerät über einen biologischen Speicher, mit dem eine saubere Trennung von pathologischen und physiologischen Frequenzen erfolgt. Dieses Verfahren stellt damit die 3. Generation in der Geräteentwicklung dar. Zwei zusätzliche einstellbare Frequenzen machen das Vegaselect zu einer Kombination von endogener und exogener BIT. Die Übertragung erfolgt athermisch über ein dynamisches Magnetfeld.

Eine weitere Entwicklung stellte das 1992 von B. Köhler vorgestellte Gerät zur "Matrix-Regenerations-Therapie" VEGA-MRT dar, das für die intensive Basisentgiftung und Regeneration der Matrix konzipiert wurde. Hier wurde petechiale Saugmassage mit schwachem Gleichstrom und BIT synergistisch kombiniert. Durch die besondere Schaltung des BIT-Teiles konnte hier bereits das Prinzip der SIT umgesetzt werden. Entsprechend gut sind die Heilerfolge dieser Methode bei schwer kranken Patienten.

Es gibt einen besonderen Bereich der BIT, nämlich die Abspeicherung von Therapiesignalen auf bestimmte Trägermedien, was zur Verlängerung der Wirkung beiträgt. Schon vor 15 Jahren diskutierten Peter Rademacher und Gilch die Abspeicherung von Datensignalen auf Magnetbänder, was aber erst 1994 von. Rademacher auf besondere Weise umgesetzt wurde. Er benutzte sog. SI-Cards, kleine dünne Pappkarten, die mit einem Magnetstreifen versehen in der Lage sind, die Therapiefrequenzdaten nacheinander räumlich getrennt aufzuzeichnen.

Unabhängig davon machte ebenfalls vor etwa 15 Jahren C. W. Smith den Vorschlag, den Elektrosmog im Brutkasten von Frühgeborenen auf eine Audio-cassette aufzuzeichnen und danach invertiert abzuspielen, um diesen Maxistreß des schwachen Organismus zu reduzieren.

1996 präsentierte Dieter Müller auf elegante Weise eine andersartige Speicher-möglichkeit. Er benutzt fixierbare Videotape-Streifen, die der Patient auf ausgewählte Körperregionen aufkleben kann. Diese enthalten die gespeicherte Therapie-information oder abgespeicherte, substanz-analoge Resonanzspektren.

Neben diesen Möglichkeiten wird auch weiterhin Wasser als Speichermedium benutzt.

Im Laufe der Zeit kamen noch viele andere (kleinere oder größere)Geräte von insgesamt etwa 20 Herstellern auf den Markt. Es wurden dabei aber keine grundlegenden Neuerungen eingeführt, weshalb jetzt aus Gründen der Übersichtlichkeit auf detaillierte Angaben dazu verzichtet wird.

Die Unterschiede sind primär technischer Natur. In Bezug auf die Elektroden-anordnung wird heute nach der "Zweikabel- (Vegaselect) bzw. Einkabelmethode" (BICOM, MORA und alle anderen) eingeteilt. Für die Trennung von pathologischen und physiologischen Frequenzen werden verschiedene Filter (MORA, BICOM) oder ein biologischer Speicher (Vegaselect) verwendet. Manche Geräte arbeiten mit Verstärkern (z.T. sehr starken, was aber keinen Sinn macht, da durch den Bruch der Lecher-Ketten (vergl. Kap. 2) allopathisch-unterdrückende Effekte auftreten, jedoch keine Informationsübertragung mehr möglich ist), andere kommen ohne Verstärker aus.

Erst im Jahre 2004 gelang wieder ein entscheidender Schritt nach vorn. Mit der konsequenten Umsetzung des 3+1-Gesetzes des Nobelpreisträgers Wolfgang Pauli (Neutrino) auf die Medizin durch Bodo Köhler wurden die 4-poligen Steuerungsmechanismen der Lebensprozesse dechiffriert und auf die wichtigsten Funktions-Systeme angewandt. Daraus ergab sich ein neues Therapieverfahren, die Zelle & Milieu-Revitalisierung, die mit dem ZMR-Gerät durchgeführt wird. Dabei flossen neben den Forschungsergebnissen von Max Lüscher in Bezug auf die Psycho-Regulation, den Erkenntnisse zum Zellstoffwechsel von Jürgen Schole und neuen Gesichtspunkten zum Säuren/Basen-Haushalt auch über 1 Jahrzehnt Praxiserfahrung auf diesem Gebiet mit ein.

Aber auch bei der technischen Umsetzung wurden neue Wege beschritten. Neben einem neuentwickelten Meßsystem wurde die Übertragung der Signale so naturgetreu wie möglich gewählt: elektrisch, magnetisch, Farblicht und skalar. Ein analoger Festspeicher wurde auf Siliciumbasis (wie in der Natur) nach ausgiebigen Versuchen von dem Biochemiker Erwin Ringwald entwickelt und stellt ein absolutes Novum dar. Die Bindegewebs-Matrix besteht aus Silicium, unsere Nahrung wächst in Silicium (Erde des Ackerbodens). Silicium ist für Lebensprozesse unverzichtbar und stellt deshalb den idealen Resonanzboden für die Therapiesignale dar.

Nach über 30-jähriger Empirie, Forschung und Entwicklung steht die BIT heute auf 4 Säulen:
ZMR

MRT

endogene BIT

exogene BIT
Heilungsvoraussetzungen schaffen durch 4-polige
Regulation von Psyche, Zellstoffwechsel und Säuren/Basen-Haushalt Intensive
Basis-Entgiftung
Entlastungstherapie Elimination von
Dauerstreßfaktoren Konstitutionsstärkung mit Farben, Tönen usw.

Mit den Fortschritten bei der Geräteentwicklung gingen auch verschiedene neu entwickelte Anwendungsformen der BIT einher. Durch neue Forschungsergebnisse entstand ein anderes Verständnis der Körperphysiologie, wodurch die Therapie-anwendung optimiert werden konnte. Hieraus entstanden zwangsläufig neue Wortschöpfungen und Bezeichnungen, die in einer gesonderten Zusammenstellung aufgelistet sind und einen eigenen Fachjargon darstellen.

Aber auch der Name der Methode wandelte sich im Laufe der Zeit. Die ursprüngliche "MORA-Therapie" wurde 1987 von "Bioresonanz-Therapie" abgelöst und 1992 durch "Biophysikalische Informations-Therapie" ersetzt.