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Hermann Grösser

Bewußtseinsgeprägte Arzneien im Wandel der Zeit

Dieses denkwürdige Zitat stammt von keinem Geringeren als dem französischen Mathematiker und Philosoph René Descartes (1596 bis 1650), dem Begründer des modernen Rationalismus, der den mechanistischen Naturbegriff auch auf das Lebendige übertrug. Heute, einige hundert Jahre danach hat dieses Zitat nichts an Attraktivität verloren, gilt es doch erneut umzudenken und den mechanistischen Begriff wieder abzuschaffen und ihn durch ein ganzheitliches Weltbild, in dem auch die geistigen Prozesse mit einbezogen sind, zu ersetzen.

Um in den Besitz der Wahrheit zu gelangen, muß man einmal in seinem Leben alle Ansichten, die einem beigebracht wurden, aufgeben und sein Gedanken- und Wissenssystem von Grund auf neu errichten.

Wie stark die materielle Denkweise selbst im Bereich der Alternativmedizin noch vorherrscht, zeigt die Tatsache, daß wir immer wieder geneigt sind, geistige Prozesse mit einem materiellen Vokabular zu beschreiben und dadurch automatisch in die Falle der Wissenschaft geraten, die diese Vorgehensweise als einen Mißbrauch ihrer etablierten Termini ansieht und die damit beschriebenen Vorgänge als Spekulation oder schlichtweg als Humbug bezeichnet. Mit Recht, denn definierte physikalische Termini eignen sich nicht zur Beschreibung immaterieller Prozesse oder bewußtseinsrelevanter Phänomene. Die Wissenschaft hat für diese Vorgänge weder ein Begriffssystem noch das entsprechende Vokabular zur Verfügung. Ihre Kompetenz endet bekanntlich an der Grenze zum Reich in die geistigen Welten. So gibt es auch bis heute weder in den Gesetzen der klassischen Physik noch der Chemie oder der Biologie einen Hinweis auf Bewußtsein oder Geist. Im Gegensatz zur Religion, die Glaube als Tugend wertet, ist er im Bereich der traditionellen Wissenschaft eher verpönt.



B.E.S.T.-System zur Testung und Signalübertragung (nah und fern).

Die Sufi-Medizin

Daß in der Medizin neben den materiellen jedoch auch die geistigen Prozesse von jeher eine bedeutende Rolle spielten, zeigen nicht nur die schamanistischen Methoden in den verschiedenen ethnischen Gruppen, sondern auch der Einsatz von Symbolen im therapeutischen Geschehen bei uns. Hinzu kommen als Novum die zahlreichen psychobiophysikalischen Instrumente, die sich steigender Beliebtheit erfreuen. Das moderne Zeitalter der elektronischen Kommunikation scheint gerade dazu wie geschaffen zu sein, alt bewährten Methoden neuen Glanz zu verleihen oder fernöstliche Systeme wie z. B. die jahrtausendalte Akupunktur mit High-Tech zu verbinden und die Nadel durch Laserstrahl oder elektrischen Impuls zu ersetzen. Doch bevor wir uns diesen modernen elektronischen Verfahren zuwenden, die gerne als die Medizin der Zukunft bezeichnet werden, soll am Beispiel der jahrhundertalten Sufi-Medizin gezeigt werden, wie durch Verabreichung symbolischer Arzneimittel die Selbstheilungskräfte aktiviert und eine Heilung gezielt eingeleitet werden kann. Das Prinzip beruht auf der Zahlensymbolik des arabischen Alphabetes. Die Buchstaben des Alphabetes korrespondieren mit Zahlenwerten (siehe Tabelle) und somit hat jedes Wort auch eine numerische Bedeutung. Das Wort Allah besteht in der arabischen Schreibweise aus vier Buchstaben, nämlich alif, lam (2 x) und ha und hat demzufolge den Zahlenwert 66. Genauso hat alles Geschriebene in dieser Sprache einen bestimmten Zahlenwert, so auch die Koranverse.

Die Wörter und Texte repräsentieren neben ihrer äußeren Form jeweils noch innere, geistige Qualitäten.

Wird nun für ein bestimmtes Krankheitsgeschehen ein Mittel benötigt, so bedient sich der Behandler dieser Zahlensymbolik und erstellt eine Rezeptur, die aus einer Reihenfolge von Wörtern (Formel) besteht, die auf Papier geschrieben und meistens noch zu einem geometrischen Gebilde zusammengefaßt wird. Durch Anordnung und Wiederholung einzelner Wörter wird eine Art Potenzierung erreicht (siehe Abbildungen). Diese Formeln können nun auf unterschiedliche Art und Weise angewandt werden. Zum einen, indem der mit pflanzlicher Tinte auf Papier geschriebene Text in Wasser aufgelöst und als Arznei getrunken, zum anderen indem das Papier an gewissen Körperstellen befestigt oder aber der Text als Gebet rezitiert wird. Es versteht sich von selbst, daß die Wirkung nicht von den Zahlen und ihren symbolischen Verknüpfungen ausgeht, sondern daß die Wirkkräfte über die emotionale Aufladung und den damit verbundenen Gefühlen  ausgelöst werden, die dann eine entsprechende Heilung einleiten können.



Die Zahlenwerte des arabischen Alphabetes

In der Sufi-Medizin wird klar zum Ausdruck gebracht, daß nur die Natur heilen kann, die Wirkung also von Gott ausgeht, sprich Allah!

Daher auch die Bezeichnung „gnadenreiche Verschreibungen“ für diese besonderen Arzneiformen. Die Sufi-Medizin hat, ähnlich anderer spiritueller Heilverfahren, eine lange Tradition und beruht auf einem komplexen Medizinsystem, dessen Studium nicht nur die arabische Sprache, sondern auch die jedem Kulturkreis innewohnende kulturelle Prägung (Weltanschauung etc.) miteinschließt. Grundsätzlich ist ihr Einsatzbereich ebenso groß wie derjenige anderer auf einem geistigem Wirkprinzip beruhende Medizin, die wir heute u. a. auch als informative oder psycho-energetische  Medizin bezeichnen. Auch Parallelen zur Homöopathie sind hier deutlich zu erkennen. Neben diesen geistigen Wirkprinzipien kennt die Sufi-Medizin eine ganze Reihe von anderen natürlichen Heilmitteln, die je nach Kenntnisstand des Therapeuten zur Anwendung gelangen. Nebenbei bemerkt, einige pflanzliche Heilmittel wie z. B. Berberis (arab. berbaris) oder Sennes (arab. sene) stammen ursprünglich aus der arabischen Medizin und haben erst später Eingang in die Materia Medica bei uns gefunden. Wer sich mit dieser Thematik tiefer auseinandersetzen will, der sei auf das Buch „The Book of Sufi Healing“ von Shaykh Hakim Moinuddin Chishti, New York, 1985, hingewiesen (Weitere Literaturangaben zur arabischen Medizin beim Autor). Nach diesem kurzen Exkurs in eine uns im allgemeinen verschlossene und fremd anmutende Welt wieder zurück zu den seit Anfang des Jahrhunderts in unseren Breiten gebräuchlichen psychobiophysikalischen Heilweisen, die zu Beginn oft als neue Entdeckung und Inbegriff des Fortschritts deklariert wurden. Ob es sich dabei allerdings um etwas wirklich Neues handelt, oder ob sich dahinter vielleicht sogar das selbe Wirkprinzip nur in anderer, unserem Kulturkreis angepaßten Form verbirgt, soll sich der Leser am besten selbst beantworten. Als erstes sei in diesem Kontext auf die sich bei uns in einem bisher ungewöhnlichen Ausmaße erfreuende Radionik hingewiesen, die zur Zeit eine stürmische Renaissance erlebt. Die klassische Radionik ist hier insofern schon von Interesse, als auch sie sich einer Zahlensymbolik, den sogenannten Rates bedient und dies nicht nur zur Diagnose und Behandlung, sondern auch zur Herstellung bewußtseinsgeprägter Arzneien.



Für Kleinkinder bei Masern. Wird im Kehlkopfbereich getragen.



Bei Unfruchtbarkeit. Wird mit Pflanzentinte geschrieben, in Wasser aufgelöst und anschließend getrunken.



Bei Schmerzen im Kopfbereich. Wird um den Nacken getragen.

Radionik

Entdeckt wurde sie zu Beginn der 20er Jahre von dem in den USA lebenden Arzt Dr. Albert Abrahams (1863 bis 1925), der seine Methode als ERA (Electronic Reactions of Abrahams) bezeichnete. Das Wort „Radionik“ wurde erst später in den 30er Jahren als Bezeichnung für diese Art der instrumentellen Biokommunikation verwendet. Abrahams unterlag seinerzeit allerdings dem selben Irrtum wie Jahrzehnte später die Entdeckter anderer psychobiophysikalischer Methoden wie z. B. die der Elektroakupunktur oder die Begründer der MORA-Therapie, letztere heute allgemein als Bioresonanz bekannt, indem er die Funktionsweise seines Gerätes einem physikalischen anstelle einem geistigen Prinzip zuschrieb. Verständlicherweise, denn es entsprach dem damaligen Zeitgeist und der Glaube an physikalische Wirkprinzipien war zumindest für Abrahams naheliegend.

Im folgenden sei kurz auf einige Personen der radionischen Szene hingewiesen, die einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung und Verbreitung der Radionik lieferten:

Ruth Drown

Als eine direkte Nachfolgerin von Abrahams ist Ruth Drown zu nennen, eine außergewöhnlich erfolgreiche Therapeutin, und dies ohne wissenschaftliche oder orthodoxe Medizinausbildung. Sie veränderte die Instrumente von Abrahams, bediente sie mit äußerster Geschicklichkeit und schrieb die Erfolge ihrer Intuition bis zu einem gewissen Grad auch höheren geistigen Quellen zu.



Moderne Informationstherapie - die VEGA SI Card mit Magnetstreifen. Wird umgehängt getragen oder an bestimmten Körperstellen befestigt.

Die Radionik hat ihr einige wichtige Neuerungen zu verdanken.

Dazu gehören u. a. die Reibefläche, das sogenannte „stickpad“ zur schnelleren Diagnose sowie die Fernbehandlung, seinerzeit als Radiopathie bezeichnet. Zum Einsatz kamen auch damals schon Substanzproben von Körperflüssigkeiten der zu behandelnden Patienten wie z. B. Blut, Haare etc, die dem Behandler als Referenz dienten.



Herstellung von Allergietropfen nach dem MORA-Prinzip

George de la Warr

Eine weitere wichtige Personalität in der radionischen Szene war George de la Warr, der Begründer der De la Warr Laboratories in Oxford, der als der eigentliche Vater der englischen Radionik angesehen werden kann. De la Warr verbesserte die radionischen Instrumente und setzte einen drehbaren Stabmagneten als stabilisierendes Element zur Diagnose ein. In Zusammenarbeit mit anderen Therapeuten wurden unter seiner Obhut über 4.000 verschiedene Zahlenkombinationen (Rates)  zusammengestellt, die im Laufe der Zeit auf ca. 5.000 erweitert wurden und heute noch Anwendung finden. Für die Behandlung wurden sogenannte Korrekturzahlen (Complementary Rates) eingesetzt, um damit das biologische System wieder in Richtung Norm zu bewegen. Im Grunde genommen ein hervorragendes Konzept, das auch heute noch von vielen Radionikern in seinen weitreichenden Möglichkeiten nicht richtig erkannt wird.

Es ist De la Warr zu verdanken, daß die Radionik heute auf einem geistigen Wirkungsprinzip anstelle eines physikalischen steht.

In einer Erklärung über die Funktionsweise der Radionik hat er in unmißverständlicher Weise die bewußtseinsrelevanten Faktoren herausgestellt (siehe dazu auch „Radionik im Aufschwung“, CO´MED Nr. 6/99 sowie „Radionik in Frage und Antwort“ in CO´MED 9/99). De la Warr starb 1969 und die Produktion der von ihm entwickelten Geräte wurde inzwischen eingestellt.



Übereinstimmungen sind farbig markiert.

Bruce Copen

Eine bedeutende Persönlichkeit der radionischen Szene war auch Bruce Copen (1923 bis 1998), dessen Firma 1947 in England gegründet wurde und heute noch zu den bekanntesten Unternehmen gehört. Das umfangreiche Lieferprogramm an radionischen Instrumenten wird weltweit exportiert, wobei die moslemische Welt zu den Hauptabnehmern gehört. Kein Wunder, ist sie sich doch dem geistigen Hintergrund der Zahlen bewußt.

Bruce Copen prägte den Begriff der elektronischen Homöopathie und führte die Simulierung von Homöopathika ein (Electronic Homeopathic Medicine, Academic Publications, U. K. 1981).

Durch entsprechende Einstellungen an den Instrumenten kann im Grunde genommen jede Art von Homöopathikum radionisch hergestellt werden. Das Prinzip ist denkbar einfach. Das zu potenzierende Mittel wird in den Eingangsbecher gelegt und am Gerät die gewünschte Potenz eingestellt und per Knopfdruck auf ein geeignetes Speichermedium übertragen. Bewährte Medien dieser Art sind u. a. Wasser, Wasser/Alkohol-Gemisch, Globuli, Metallscheiben, diverse Karten mit oder ohne Magnetstreifen sowie Kristalle, Steine etc. Ideal ist u. a. auch isotonisiertes Meerwasser, eine völlig natürliche und optimal abgestimmte Lösung von Mineralsalzen und Spurenelementen, die in ihrer Zusammensetzung dem menschlichen Blut erstaunlich ähnlich ist. Zweifelsohne taucht spätestens hier die Frage nach der Wirksamkeit solcher Mittel auf.

Dazu ist folgendes zu bemerken:

Bewußtseinsgeprägte Arzneien können ebenso wirksam sein und im Körper entsprechende Reaktionen hervorrufen, wie sie uns von homöopathischen oder auch pharmazeutischen Präparaten her bekannt sind.

Die Wirkung dieser Arznei ist allerdings nicht materieller, sondern geistiger Natur. Entscheidend dafür sind die dem jeweiligen Produkt zugeschriebenen Eigenschaften sowie die emotionale Aufladung (geistige Aktivierung der Symbolkraft) im therapeutischen Feld von Arzt und Patient.

Mit anderen Worten:

Das Bewußtsein prägt hier die Materie und erzeugt die biologische Wirksamkeit der jeweiligen Arznei!

Das dem tatsächlich so ist und das Bewußtsein eine Art übergreifende Funktion hat, beweist nicht nur die Erfahrung, sondern auch ein analoges Beispiel am grenzüberschreitenden Vergleich der Indikationen von bewährten Volksheilmitteln. So hat z. B. Johanniskraut in Frankreich andere Anwendungsbereiche als in Deutschland oder England und Gemeinsamkeiten sind nur in wenigen Fällen vorhanden. Ein eindrucksvolles Beispiel für die Macht der Zuschreibung wird von dem französischen Apotheker Emile Coué (1857 bis 1926) geschildert, der einem Kranken, der dringend eine Arznei benötigte, ein Fläschchen Aqua dest. mit genauer Anweisung zur Einnahme überreichte und erstaunt war, als sich dieser eine Woche später bei ihm dafür bedankte und gesund war (E. Coué, Oeuvres Complètes, Paris, 1976). Allerdings sollte bei der Verabreichung eines durch das Bewußtsein geprägte Mittel nie vergessen werden, daß in der geistigen Welt das Symbol nicht die äußere Realität und das Wort nicht die Sache ist.

Die Benennung bzw. Zuschreibung alleine erschafft noch keine materielle Wirklichkeit!

Dort wo echte Materie benötigt wird, kann deshalb auch kein symbolischer Ersatz auf Dauer wirksam sein, auch dann nicht, wenn die suggestiven Kräfte noch so groß sind. Wenn dem nämlich so wäre, hätten z. B. die Diabetiker ihre helle Freude, könnten sie doch endlich das benötigte Insulin rein informativ erhalten. Umgekehrt heißt dies jedoch auch, daß dort wo keine Materie zur Heilung benötigt wird, die „bewußtseinsgesteuerte Methode“ das Mittel der Wahl ist.

Doch zurück zu Bruce Copen:

Er starb 1998 und ernannte den Inhaber seiner Vertretung in Deutschland, Dipl.-Ing. Harald Rauer zu seinem Nachfolger. Seither ist man auch dort bemüht, den Übergang ins dritte Jahrtausend mit neuen, softwaregesteuerten Instrumenten zu vollziehen. Das von Harald Rauer herausgegebene „Praxishandbuch der Radionik“ gibt einen guten Einblick in die klassische Radionik und enthält zahlreiche Beiträge zu dieser Thematik, die von bekannten Fachautoren verfaßt wurden. Wie schon zu Beginn so ist auch am Ende dieses Jahrhunderts das innovativste Land die USA, wo die Wiege der virtuellen Medizin steht. Trotz der mächtigen FDA (Food and Drug Adminstration), die per Dekret immer wieder versuchte, die Radionik außer Kraft zu setzen, sind dort erstaunlicherweise auch immer wieder neue psychobiophysikalische Instrumente hervorgebracht worden.

Bereits in den 80er Jahren entstand in den USA das erste vollcomputerisierte EAP-Testprogramm der elektronischen Homöopathie.

Die Substanzen waren nicht mehr in Originalform vorhanden, sondern als digitale Information auf dem Bildschirm ersichtlich. Das Spitzengerät dieser modernen Testverfahren ist mit Abstand das B.E.S.T-System (Bio-Energetic Stress Testing), das über eine Datenbank von weit mehr als 30.000 Artikel verfügt, die sowohl zur Testung als auch zur Signalübertragung (nah und fern) eingesetzt werden können. In diesem Zusammenhang sei auch auf das SE-5 hingewiesen, ein computergestütztes radionisches Instrument, das 1986 von dem Physiker Dr. Willard Frank in den USA entwickelt wurde und auch in Deutschland  eingeführt ist. Es hat sämtliche radionischen Funktionen, ein Multikanalsystem für Fernbehandlungen und mit dem Potenzierungsprogramm lassen sich alle Arten von radionischen Mitteln herstellen. Das Buch „Die vorletzten Geheimnisse“ von Don Paris und Peter Köhne, gibt einen umfassenden Einblick in die faszinierende Welt der Radionik, ihr geschichtlicher Hintergrund sowie eine Anleitung für die Anwendung des SE-5 (SE steht für Subtile Energie). Neue Ansätze in der Konstruktion moderner radionischer Instrumente wurden neuerdings auch in Deutschland verwirklicht. Das im vergangenen Jahr unter dem Namen quantec begründete System ist zweifelsohne ein hoch interessantes radionisches Instrument, das computergestützt ist und dessen Konstrukteur, Peter von Buengner teils völlig neue Wege in Diagnose und Behandlung beschritt. Sein Buch „Physik und Traumzeit“ enthält alles Wissenswerte über diese spezielle Version der Radionik und die damit verbundenen Möglichkeiten. Immer wieder taucht die Frage von Anwendern älterer Systeme auf, was nun besser sei, Originale, d. h. Substanzen in ihrer natürlichen Form oder die analogen radionischen Raten bzw. die virtuelle Information auf dem Bildschirm. Um diese Frage korrekt beantworten zu können, sollten wir uns zum einen kurz mit der Wirklichkeit als solcher auseinandersetzen und zum anderen mit den Möglichkeiten der elektronischen Speicherung von sogenannten Substanzschwingungen befassen. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch die bildliche Darstellung (Thought-Form-Photograpy) von Vergleichen zwischen homöopathischen Verschüttelungen und radionisch hergestellten Mitteln, die von Dr. David Schweitzer in England gemacht wurden (Näheres siehe unter: www.davidschweitzer.com).

Aufgrund der Polarität der Wirklichkeit (Innen-/Außenwelt) hat jedes Ereignis und jeder Gegenstand grundsätzlich zwei Aspekte:

Einen quantitativen, der im wissenschaftlichen Sinne wäg- und meßbar ist und einen qualitativen, der von der Bewertung und Bedeutung abhängt, die ihm eine bestimmte Person oder Gemeinschaft „zuschreibt“. Beide Aspekte werden simultan verarbeitet, so daß wir uns einerseits im konkreten, äußeren Bereich und andererseits im abstrakten, inneren Bereich befinden. Alles in Allem jedoch Vorgänge, die meistens völlig unbewußt ablaufen und über die wir uns deshalb auch kaum Gedanken machen.

Jeder Bereich hat seine eigenen Gesetzmäßigkeiten mit den auf seiner Ebene entsprechenden Auswirkungen.

Was nun die Substanzen betrifft, so gilt zu bedenken, daß sich weder eine pharmakologische noch eine sonstige Eigenschaft der Materie durch ein elektronisches Gerät verarbeiten läßt. Was sich jedoch speichern und abrufen läßt ist ein ihr zugeordnetes technisches Signal. Erst durch die sensiorielle Erfassung, sei es über Bildschirm durch einfaches Anklicken, sei es durch diverse Geräteeinstellungen oder andere glaubensstärkende Handlungen, läßt sich ihr geistiger Repräsentationswert im Bewußtsein des Therapeuten aktivieren. Allein der Name auf dem Bildschirm genügt bereits, um das Phänomen bzw. eine entsprechende Reaktion beim Testen hervorzurufen. Verständlicherweise, denn das Bewußtsein ist ursächlich und wir erschaffen unsere Wirklichkeit wie bereits dargelegt durch Observation und Interpretation des Geschehens. Mit anderen Worten, unsere Meinung von den Dingen ist von ausschlaggebender Bedeutung und den materiellen Aspekten übergeordnet.  Im Grunde genommen sind damit alle Fragen in diesem Bereich beantwortet, so auch die zuvor gestellte, nämlich ob Original-Substanzen oder der digitalen Information bzw. diesem oder jenem System der Vorzug zu geben wäre.

Trotzdem sei nochmals betont:

Nicht die äußere Funktion oder die Realisierung der technischen Abläufe in den Instrumenten an sich, sondern nur die persönliche Bewertung, d. h. die im Bewußtsein des Anwenders verankerte subjektive Vorstellung, also sein inneres Bild über Funktionsweise und Wirkung der jeweiligen Methode ist das, was neben der Erfahrung und den intuitiven Fähigkeiten zählt und das entscheidende Kriterium bei allen anwenderbedingten Systemen ist. Daraus folgt zwingend, daß der Anwender selbst nur mit einem Instrument bzw. Therapiesystem arbeiten soll, das ihn persönlich anspricht und mit dem er sich voll und ganz identifiziert. In der Psychobiophysik sind, analog der Musik, Anwender und Instrument sowie Wissen und Können untrennbar miteinander verbunden.

Auch hier gilt:

Übung macht den Meister oder wie Goethe sagte „Erfahrung bleibt des Lebens Meisterin“.

Neben diesen klassischen anwenderbedingten Methoden, deren Funktionsweise ohne wenn und aber als bewußtseinsrelevant dargestellt wird, gibt es jedoch noch eine ganze Reihe anderer psychobiophysikalischer Verfahren, die mit etwas mehr Elektronik und teilweise auch aktiven physikalischen Komponenten ausgestattet sind. Laut Angaben einiger Hersteller sollen sie nach wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten ausgerichtet und nach physikalischen Prinzipien funktionieren. Darunter fallen in erster Linie alle instrumentellen Verfahren, die mit sogenannten patienteneigenen Schwingungen arbeiten, bekannt auch als Mora- oder Bioresonanztherapien. Im allgemeinen können mit diesen Systemen auch individualisierte Mittel wie z. B. Allergietropfen hergestellt und teilweise auch Homöopathika simuliert und über Elektroden entweder direkt an den Patienten oder auf eine entsprechende Trägersubstanz übertragen werden. Auch wenn diese Art der Übertragung - im Gegensatz zur radionischen - mit einer aufwendigen Elektronik gekoppelt ist, so handelt es sich gemäß den Beobachtungen und Erfahrungen des Autors trotzdem um bewußtseinsgesteuerte Prozesse, d. h., die Prägung mit derartigen Instrumenten erfolgt in erster Linie auf geistigem Wege und nicht über die physikalische Komponente, der allenfalls eine unterstützende Rolle in der Behandlung zugesprochen werden kann.

Die Ähnlichkeit der radionischen Funktionsweise ist unverkennbar - nicht die Elektronik, sondern das Bewußtsein des Anwenders ist die tragende Säule dieser Verfahren!

Der breite Einsatzbereich der instrumentellen Heilverfahren und den damit verbundenen Möglichkeiten zur Herstellung bewußtseinsgeprägter Strukturen gewinnt mehr und mehr am Bedeutung. Neuere Entwicklungen im Bereich der psychobiophysikalischen Instrumente lassen sogar eine gewisse Verschmelzung verschiedener Anwenderfunktionen erkennen. So dürfte es demnächst Bioresonanz mit Möglichkeiten der Fernbehandlung und Radionik mit gewissen Bioresonanzfunktionen geben. Es wäre deshalb wünschenswert, wenn auch seitens der Protagonisten der Bioresonanzszene ein entsprechend revidiertes Erklärungsmodell über die intuitive Funktionsweise ihrer Instrumente offiziell vorgelegt werden könnte. Der vielzitierte Paradigmenwechsel kann nur dann erfolgen, wenn das neue Modell mit der Realität, wie sie sich uns heute darstellt, stimmig ist. Wer an der Schwelle zum dritten Jahrtausend noch mit rein physikalischen Funktionsmodellen in Verbindung mit dem Lebendigen operiert, ist schlichtweg out!